Memmingen – Offizielle Mitarbeiterverabschiedung

Memmingen | 05.01.2012 | 12-0063

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Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger verabschiedete jetzt 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus verschiedenen Arbeitsgebieten der Stadtverwaltung, die altersbedingt ausscheiden.  Bei einer kleinen Feierstunde blickte er auf viele arbeitsreiche Erwerbsbiografien zurück. Seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen dankte Dr. Holzinger für ihre Treue und ihr Engagement zugunsten aller Einwohner Memmingens. Bei der Verabschiedung waren auch die Amts- und Referatsleiter, sowie Vertreter des Personalamtes und der Personalvertretung anwesend. Die langjährigen Beschäftigten erhielten als Dank einen Stich der Stadt, einen Blumengruß und eine Flasche Memmingen-Sekt.
Gerhard Baumgartner, Volksschullehrer beim Freistaat Bayern, trat 1996 in den Dienst der Stadt Memmingen. Der gebürtige Münchener war im Rahmen einer freiberuflichen Tätigkeit im Aufgabenbereich des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) tätig. Holzinger dankte Baumgartner, seiner „Allzweckwaffe“ in Sachen Nachverkehr. Dieser habe sich in seinen fünfzehn Jahren bei der Stadt sehr verdient gemacht.

Die Memmingerin Ruth Beer absolvierte Ende der sechziger Jahre erfolgreich ihre Lehre zur Damenschneiderin. Es folgten Ausbildungen zur Altenpflegerin sowie zur Krankenschwester. Einige Jahre arbeitete sie im Krankenhaus Altona in Hamburg. Ins Klinikum Memmingen trat sie 1979 ebenfalls als Krankenschwester ein. Nun beginnt ihre Freistellungsphase der Altersteilzeit.
Maurermeister Josef Braunmiller arbeitete unter anderem als Bauzeichner, Techniker, Vorarbeiter, Ein- und Verkäufer und Kundenberater bei verschiedenen Firmen.  2004 trat er bei der Stadt Memmingen im Tiefbauamt ein und wechselte 2006 als Maurer an den Bauhof. Holzinger dankte Braunmiller nicht nur für seine guten Arbeitsleistungen, sondern gratulierte ihm gleichzeitig zum Geburtstag. „Der Schütze bleibe immer beschützt“ wünschte der Oberbürgermeister.
Zum Dezember 2011 trat Frau Elfriede Eibel in die Freistellungsphase der Altersteilzeit. Eibel, ausgebildete Kinderkrankenschwester, war seit Oktober 1972 am Memminger Klinikum auf der Wöchnerinnenstation beschäftigt. Seit 1993 war sie stellvertretende Leitung der Station 2 D. Dr. Holzinger dankte ihr als „Inventar der Stadt Memmingen“ herzlich für ihre großartigen Leistungen, und fragte, wie vielen Kindern sie auf die Welt half. „Oh ganz vielen,“ lacht Eibel, „nicht mehr zählbar.“
Franz Grotz machte seine mehrjährige Maurerlehre, bevor er in verschiedenen Firmen der Privatwirtschaft in diesem Beruf tätig war. Seit 2002 arbeitete er bei der Stadt Memmingen im Bauhof. Ende November 2011 trat er nach fast zehn Jahren aus dem aktiven Beschäftigungsverhältnis zur Stadt Memmingen aus. Holzinger bedankte sich herzlich für Grotz´ tatkräftige Mitarbeit und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute und vor allem Gesundheit.
Auch für Margarete Henninger beginnt ab Januar 2012 die Freistellungsphase. Die gebürtige Memmingerin war nach ihrer Ausbildung zur Arzthelferin in mehreren Praxen und Kliniken sowie beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen (MDK) Memmingen tätig. Am Memminger Klinikum begann sie 1995 im Zentralen Schreibbüro zu arbeiten und feierte 2004 ihr 25-jähriges Dienstjubiläum.
Der gebürtige Grießthaler Franz Klarwein war nach seiner Malerausbildung Anfang der 1960er Jahre fast dreißig Jahre bei der Firma Mayer in Ottobeuren beschäftigt. Er trat 2004 bei der Stadt Memmingen als vollbeschäftigter Maler im Liegenschaftsamt ein, übernahm zusätzlich auch weitere Tätigkeiten. Mit besten Wünschen und einem herzlichen „Danke“ überreichte ihm der Oberbürgermeister wie den anderen zu verabschiedenden Kollegen einen Stich der Stadt.
Barbara Martin, geboren in Eisenau in Schlesien, kam 1977 nach Deutschland. Sie arbeitete in der Wäscherei des Don-Bosco-Heims, ehe sie als Wäschereigehilfin im Klinikum Memmingen anfing. Nach abgelegter Gesellenprüfung im Textilreiniger-Handwerk wurde sie stellvertretende Wäschereileitung. Nach der Schließung der Wäscherei 2008 folgte die Weiterbeschäftigung im Archiv des Klinikums.
Ebenso aus Schlesien, dem niederschlesischen Görlitz, stammt Bärbel Miosga. Sie besuchte von 1955-1965 die Polytechnische Oberschule und machte anschließend eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester. Nach Ausbildung in der medizinischen Fachschule 1981-1985 in Berlin-Buch arbeitete sie in Rothenburg, später bei der Regens-Wagner in Lautrach als Krankenschwester und Ergotherapeutin. 1993 fing Miosga als Ergotherapeutin im Klinikum an.
Verabschiedet wurde auch Maria Müller. Sie absolvierte 1967-1970 ihre Ausbildung zur Krankenschwester in Nürnberg. Nach Anstellungen in mehreren Kliniken Bayerns, darunter der Sozialstation und im Dialysezentrum Memmingen, begann sie 1993 am hiesigen Klinikum ihren Dienst. Nach mehrjährigem Einsatz dort trat sie Ende Oktober 2011 ihre Altersrente an. Der Oberbürgermeister dankte Müller und wünschte vor allem Gesundheit.
„Dass so junge Ärzte in den Ruhestand gehen!“, lachte Holzinger und unterhielt sich mit Dr. Manfred Piwonka über dessen kleinen Geburtsort Erzhausen bei Darmstadt. Nach einer Lehre zum Industriekaufmann studierte dieser Medizin und arbeitete als Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der städtischen Frauenklinik Darmstadt. Als Oberarzt in der gynäkologischen Abteilung des Memminger Klinikums begann Piwonka 1984. „Durch den Glücksfall einer freien Stelle hat es Sie nach Memmingen verschlagen“ zeigt sich Holzinger sehr dankbar für Piwonkas engagierte Mitarbeit.
Ein freiwilliges soziales Jahr im Krankenhaus war das Erste, was Sigrid Probst nach ihrem Schulabschluss machte. Dann machte sie in Ottobeuren eine Ausbildung zur Bauzeichnerin. Von 1968-1998 arbeitete die gebürtige Dresdnerin bei verschiedenen Architektur- und Ingenieurbüros. 1998 kam sie zur Stadtverwaltung Memmingen und war dort lange Jahre im Baureferat eingesetzt.
Iris Schollmayer absolvierte ab 1966 bei der Stadt eine Ausbildung als Bürolehrling und arbeitete dann mit einer kurzen Unterbrechung bei den Stadtwerken. 1979-1989 arbeitete sie in der Kanzlei, bevor sie ab 1989 zur „rechten Hand und Stütze“ in der städtischen Sing- und Musikschule wurde. Zugleich mit der Verabschiedung wurde Sie für ihr 40-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst ausgezeichnet.
Eine weitere sehr verdiente Mitarbeiterin ist die langjährige Betriebsärztin Dr. Hildegard Schopper. Nach ihrem Studium in München war die gebürtige Niederbayerin erst Assistenzärztin in der gynäkologischen Abteilung des damaligen Stadtkrankenhauses, dann bei der Inneren Medizin. 1983 wurde sie Betriebsärztin und füllte diese Aufgabe, zuletzt in Vollzeit, aus.
Auch Otto Wiener tritt aus dem aktiven Beschäftigungsverhältnis zur Stadt Memmingen. Nach seiner Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann im Modehaus Schedel arbeitete er in der Privatwirtschaft, später bei der Bundeswehr. 1990 war er in der Krankenhausverwaltung tätig, später in den Stadtwerken. Nun tritt er in die Freistellungsphase der Altersteilzeit.

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