Memmingen – Kleinwagen schleudert in Lkw – Überhöhte Geschwindigkeit und Fahranfänger, drei Personen von vier in Lebensgefahr

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Foto: Pöppel

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwochmittag, 14.12.2016, gegen 13.40 Uhr, in Memmingen, auf der Grönenbacher Straße, Höhe der Autobahnanschlussstelle A7, Memmingen-Süd. Ein von der Autobahn kommender Kleinwagen, mit vier Personen besetzt, war vermutlich zu schnell unterwegs und schleuderte auf der Grönenbacher Straße in einen Lkw, der sich auf der Abbiegespur zur Autobahn eingeordnet hat. Drei Personen aus dem Pkw mussten von der Feuerwehr Memmingen mit hydraulischem Rettungsgerät aufwendig befreit werden. Sie wurden mit lebensbedrohlichen Verletzungen in Kliniken mit Rettungshubschraubern geflogen, bzw. mit dem Rettungswagen transportiert. Ein vierter Insasse aus dem Pkw konnte diesen selbstständig verlassen, wurde jedoch auch schwer verletzt.  Nach ersten Angaben der Polizei handelt es sich bei dem Pkw-Lenker um einen Fahranfänger.

Ebenfalls im Einsatz waren die Feuerwehren Woringen und Dickenreishausen zur Verkehrslenkung.

+++ Polizeimeldung +++

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwoch (14.12.2016), gegen 13.40 Uhr in der Grönenbacher Straße in Memmingen.

Ein mit vier Personen besetzter Kleinwagen fuhr von der BAB A7, aus Fahrtrichtung Kempten kommend, an der Anschlussstelle Memmingen Süd ab und wollte nach rechts in die Grönenbacher Straße in Richtung Memmingen einfahren. Vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit geriet der 18-jährige Fahranfänger auf der Fahrbahn zu weit nach links und kollidierte dort mit einem Lkw mit Anhänger, der von der Allgäuer Straße her kommend auf dem Abbiegestreifen nach links auf die Autobahn in Richtung Ulm einfahren wollte.

Drei Personen, darunter der auch Fahrer, mussten mit lebensgefährlichen Verletzungen von den Feuerwehreinsatzkräften aus dem Pkw befreit werden, eine weitere im Fahrzeug befindliche Person wurde schwer verletzt und konnte sich nach derzeitigen Erkenntnissen selbst befreien.

Ein Kriseninterventionsteam kümmerte sich um die Angehörigen der verunfallten Jugendlichen. Der 50-jährige Lkw-Fahrer wurde durch den Zusammenstoß nicht verletzt. Eingesetzt waren neben zahlreichen Rettungskräften die Feuerwehr Memmingen sowie zwei Rettungshubschrauber. Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde von der Staatsanwaltschaft Memmingen auf Sachverständiger zur Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens vor Ort beauftragt. Zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme war die Anschlussstelle Memmingen Süd (BAB A7 Fahrtrichtung Ulm) gesperrt.