Memmingen hat die schnellsten DLRG-Rettungsschwimmer von Schwaben

 

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Pressefoto: DLRG

Die schnellsten Rettungsschwimmer Schwabens kommen auch in diesem Jahr wieder aus Memmingen. Bei den diesjährigen Schwäbischen Meisterschaften konnten die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft Memmingen/Unterallgäu nicht weniger als 14 Meistertitel erschwimmen. Mit neun Titeln folgten abgeschlagen die Retter aus dem Kreisverband Augsburg.

Immer vor Beginn der Badesaison messen die Rettungsschwimmer der DLRG in Schwaben ihre rettungssportlichen Leistungen. Die Disziplinen sind an einen möglichen Rettungseinsatz angelehnt. Daneben müssen die Rettungsschwimmer auch zeigen, dass sie die Herz-Lungen-Wiederbelebung ordnungsgemäß beherrschen. Mit den Rettungswettkämpfen ergibt sich so eine große Motivation, sich für einen möglichen Ernstfall fit zu halten.

Umso erfreulicher die Tatsache, dass Retter der Memminger DLRG quer durch alle Altersklassen vordere Plätze belegten. So siegten die Memminger bei den Bambinis mit Moritz Henkel ebenso wie der älteste Teilnehmer, Bartholomäus Fickler. Wobei der eine noch nicht und der andere nicht mehr als aktive Rettungsschwimmer im Dienst sind. Aber auch bei den aktiven Wasserrettern lagen die Memminger nach drei bzw. in der Mannschaft nach vier Disziplinen häufig vorn.

Seriensieger und Sportler des Jahres der Stadt Memmingen, Gerhard Knussmann (AK 65) trug sich wieder mit den sportlich besten Leistungen in die Siegerlisten ein. In 41,77 Sekunden legte er 50m, je zur Hälfte in Freistil und Rücken ohne Armtätigkeit, zurück und erhielt hierfür 927 Punkte. 874 Punkte gab es für seine Zeit von 34,98 Sekunden über 50m Freistil. Zusammen mit seiner Zeit über 25m Retten einer Puppe war ihm der Sieg nicht zu nehmen. Gemessen an den Weltrekorden in den jeweiligen Altersklassen, wofür es 1000 Punkte gibt, waren auch Stephanie Sprick über 100m Retten einer Puppe mit Flossen in 1:17,21 Minuten und Jürgen Bonnemann beim 50m Retten einer Puppe in 43,59 Sekunden mit jeweils weit über 800 Punkten erfolgreich unterwegs. Auch hier konnten beide den Sieg in ihrer Altersklasse für sich verbuchen.

Weitere Sieger der Rettungsschwimmer der DLRG Memmingen/Unterallgäu waren Raphael (AK 13/14) und Maximilian (AK 17/18) Schupp, Rudolf Hänsel (AK40), Saskia Schäfer (AK 45) und Anton Wiedergrün (AK 55). Eine Disqualifikation durch einen Fehler ihres Helfers kostete Laura Tederahn (AK 15/16) den eigentlich verdienten Meistertitel. Trotzdem, dass sie dreimal als Erste angeschlagen hatte, reichte es hierdurch nur zu Platz 7. Knapp geschlagen auch Jonas Ledermann (AK 15/16) der lediglich um die Winzigkeit von 7 Punkten den Meistertitel verfehlte und auf Platz 2 landete.

Bei den Mannschaften zeigte sich ein ähnliches Bild. Auch hier gingen die Siege quer durch die Altersklassen. So wurden nach vier Disziplinen die Mannschaft der AK 13/14 mit Oliver König, Johanna Rommel, Raphael Schupp und Lena Tederahn ebenso Schwäbischer Meister, wie die der AK 15/16 mit Felix Fäustle, Sebastian Kempin, Jonas Ledermann, Robin Rehm und Laura Tederahn. Im Seniorenbereich gewannen die Damen der AK 140 mit Ramona Mehlhorn, Saskia Schäfer, Elkje Schupp-Schrömbgens, Anja Tederahn und Sarah Weimer und die Herren der AK 200 mit Jürgen Bonnemann, Rudolf Hänsel, Ralf Hübner, Gerhard Knussmann und Anton Wiedergrün.

Viele weitere Rettungsschwimmer konnten sich zudem einen Platz auf dem Siegertreppchen sichern: Anna Neugebauer (AK 10, Platz 2), Sophie Stark (AK 11/12, Platz 2), Lena Tederahn (AK 13/14, Platz 3), Matthias Hasel (offene AK, Platz 2), Beatrice Wagner (offene AK, Platz 2), Tobias Weimer (AK 30, Platz 2), Anton Huber (AK 45, Platz 2), Anette Stark (AK 45, Platz 2) und Ralf Hübner (AK 50, Platz 2).

Bei den Mannschaften gelang den Mädchen der AK 12 der Vizemeistertitel ebenso wie den Jungs der offenen Altersklasse. In der offenen Altersklasse weiblich reichte es trotz Disqualifikation in einer Staffel noch zu Rang 3.

 

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