Memmingen – Feuerwehr übt unter nahezu realistischen Gegebenheiten

Memmingen + 18.04.2013 + 13-0725

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Der Löschzug 1 der Feuerwehr Memmingen hielt am Donnerstagabend, 18.04.2013, eine Übung unter nahezu realistischen Bedingungen in einem Mehrfamilienhaus in der Freudentalstraße ab, dass in nächster Zeit abgebrochen werden soll.

Ausgangslage für die Einsatzkräfte war die Meldung eines Notrufers, der mitteilte, dass aus einem nicht bewohnten Gebäude starker Rauch aus dem Keller nach draußen dringt. Der anrückende Löschzug machte sich auf dem Weg zum Übungsobjekt. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte und des Einsatzleiters kamen diesem bereits zwei Personen entgegen, die sagten, man habe sich im Keller des Gebäudes aufgehalten und es kam zu einem Brand. Zwei Personen sollen sich laut Angaben der Zeugen noch im Gebäude befinden.

Unter schwerem Atemschutz gingen die Männer und Frauen der Feuerwehr ins Gebäude. Im Bereich des Kellers war eine starke Rauchentwicklung, die durch sogenannte Nebelkerzen simuliert wurde, wahrnehmbar. Für die Einsatzkräfte war es sehr schwierig, bei der dichten Verrauchung sich in dem unbekannten Kellerräumen fortzubewegen und die beiden Vermissten aufzuspüren. Jedoch konnten nach kurzer Zeit die hilflosen Personen im Keller aufgefunden werden. Eine Gruppe baute eine Wasserversorgung zur Brandstelle auf aus einem offenen Fließgewässer. Weitere ausliegende Zugänge zum Mehrfamilienhaus wurden geprüft und abgesucht. Das leerstehende Gebäude war zu früheren Zeit nach Erzählungen einmal eine Sparkasse und wurde dann von der Bahn übernommen.

Solche Übungen in verrauchten unbekannten Gebäuden sind wichtige Bestandteile der stetigen Aus- und Weiterbildung der Einsatzkräfte, nur so können Situationen realitätsnah trainiert werden.

 

 

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