Memmingen – Erste Erkenntnisse zur Brandursache – Verletzte aus Klinikum entlassen

Memmingen + 24.01.2013 + 13-0143

23-01-2013 Brand wohn-undgeschaeftshaus memmingen new-facts-eu20130124 1760

Das brandgeschädigte Gebäude in der Memminger Altstadt am Schrannenplatz, sowie die beiden in südlicher Richtung direkt angebauten Gebäude der Rabenstraße sind noch immer nicht zu betreten. Es muss davon ausgegangen werden, dass der Brandschaden noch höher zu beziffern sein wird (zum Hauptbericht).

Die Glutnester in den Fehl- bzw. Zwischenböden des Gebäudes aus dem 16. Jahrhundert ließen sich auch über Nacht nicht beseitigen. Sie müssen weiterhin von der Feuerwehr abgelöscht werden um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Eine starke Rauchentwicklung ist die Folge.
Um an die gefährlichen Glutnester zu gelangen, wird das Gebäude am Schrannenplatz im Laufe des heutigen Tages teilweise eingerissen. Dies stellt die einzige Möglichkeit dar, die Glutnester zwischen den Fehlböden ablöschen zu können. Ob ein großflächiger Einriss oder gar ein Abriss notwendig sein wird, hängt vom Ablauf der weiteren Löscharbeiten ab.
Der Schrannenplatz bleibt für den Fahrzeugverkehr weiterhin gesperrt.
Zwischenzeitlich konnten die durch den Brand verletzten Personen das Krankenhaus wieder verlassen.
Auch wenn die Beamten der ermittelnden Memminger Kriminalpolizei den Brandort nicht betreten konnten, so gelang es ihnen trotzdem den Ort des Brandausbruchs zu lokalisieren. Der Brand brach im zweiten Stock des denkmalgeschützten Hauses an einem im Wohnzimmer stehenden Sofas des 39-jährigen Mieters aus. Hinsichtlich der Ursache des Brandausbruchs gehen die Ermittlungen der Kripo Memmingen weiter.



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