Erfahrene Ärzte informieren bei Memminger Notfallsymposium

Memmingen + 03.12.2012 + 12-2845

Notfallsymposium UltraschallEin häuslicher Unfall, eine akute Erkrankung oder ein Massenanfall von Verletzten – Um auch künftig eine gut funktionierende Notfallversorgung von Patienten garantieren zu können, haben sich jetzt rund 300 Rettungskräfte, Ärzte und Krankenpflegemitarbeiter aus Süddeutschland und dem angrenzenden Ausland in Memmingen zu einem Notfallsymposium getroffen und über die neuesten Standards in der Rettung, Versorgung und Therapie von Notfallpatienten informiert.

Was tun bei akuter Erstickungsgefahr oder schwerem Trauma? Um in Zukunft noch schneller handeln zu können, organisierten Ärzte des Memminger Klinikums unter dem Slogan „NOTFALLGÄU“ im Dietrich-Bonhoeffer-Haus einen Mix aus Vorträgen, Workshops und technischen Rettungsdemonstrationen. Bei der eintägigen wissenschaftlichen Fortbildungsveranstaltung referierten 16 erfahrene Mediziner unter anderem aus dem Memminger Klinikum, den Universitätskliniken in Ulm, Tübingen oder München über neueste Erkenntnisse in der Notfallrettung – beispielsweise in den Bereichen organische Durchblutungsstörungen oder Sauerstoff- und Schmerztherapie. In Kleingruppen trainierten die teilnehmenden Rettungskräfte und Ärzte, wie man im Ernstfall lebensrettende Drainagen in den Brustkorb legen oder Ultraschallwellen in der Notfallmedizin sinnvoll nutzen kann.

Auch im kommenden Jahr wird es in Memmingen ein Notfallsymposium geben, betonten die Organisatoren vom Memminger Klinikum Dr. Rupert Grashey, Professor Dr. Lars Fischer und Professor Dr. Christian Schinkel. Die Ärzte wollen mit der Veranstaltungsreihe die Tradition renommierter notfallmedizinischer Symposien in Memmingen fortsetzen. Denn bereits in den 1980er und 1990er Jahren gab es im Allgäu erfolgreiche Symposien.


Foto: Stürmer/Pöppel


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