Memmingen – Ein zurückgelassener Rucksack – Bombenkommando aus München vor Ort

Memmingen + 31.01.2014 + 14-0170

Während diese Untersuchungen liefen, erfuhr eine 23-jährige Frau aus Memmingen via Internet von dem Einsatz und erinnerte sich daran, dass sie am Bahnhof ihren schwarzen Rucksack hatte liegen lassen. Quasi zeitgleich wie die Spezialisten durch die Untersuchung Entwarnung geben konnten, meldete sich die Frau bei den Einsatzkräften und teilte ihr Missgeschick mit. Kurz nach 11:30 Uhr konnten die Absperrmaßnahmen beendet werden. Wegen dem Einsatz befanden sich rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei – Kräfte der Bundespolizei sowie von diversen Dienststellen des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West – vor Ort.

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Ein zurückgelassener Rucksack sorgt weiterhin für einen größeren Polizeieinsatz. Am Freitag Morgen, 31.01.2014, gegen 08.45 Uhr, war der Polizei über Notruf mitgeteilt worden, dass unbekannte Personen einen Rucksack im Bahnhofsgebäude in Memmingen zurückgelassen hätten. Aufgrund des Sachverhalts wurde seitens der Polizei entschieden den Bahnhof zu räumen.

Rund 100 Personen, überwiegend Reisende, mussten das Gebäude bzw. wartende Züge verlassen. Das Gebiet in einem Radius von 300 m um das Bahnhofsgebäude wurde ebenfalls abgesperrt. In diesem Zusammenhang wurde auch fünf Wohn- Geschäftsgebäude geräumt. Derzeit befinden sich rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei vor Ort.

Gegen 10.30 Uhr haben aus München angefahrene Spezialisten der Polizei mit der ersten Sichtung des Gegenstandes begonnen. Eine Aussage bezüglich des Ende des Einsatzes ist derzeit nicht möglich. Seitens der Bahn wurde ein Schienenersatzverker eingerichtet, da der Bahnhof derzeit nicht angefahren wird.

 

 

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