Marktoberdorf – Wildes Faschingstreiben, leider haben auch viele wieder übertrieben

Lkrs. Ostallgäu/Marktoberdorf | 19.02.2012 | 12-0437

Auch nach dem Gaudiwurm am Sonntag, 19.02.2012, herrschte trotz der schlechten Witterung ein reges Faschingstreiben in der Innenstadt von Marktoberdorf und in den Faschingszelten.

Rettungswagen-BlaulichtIm Verlauf des Nachmittag und Abend nahm die Polizei ca. 25 Personen in Gewahrsam. Alle waren mehr oder minder alkoholisiert. Ein Teil wurde zur Erstbehandlung dem BRK zugeführt. Bei anderen wurden direkt die Eltern zur Abholung verständigt. Vier Personen mussten nach Straftaten einen Großteil der Nacht in einer Arrestzelle verbringen. Im Laufe des Faschingstreibens kam es zu zwei Körperverletzungen, wobei bei einer Geschädigten  der kleine Finger der linken Hand gebrochen wurde. Bei einer gefährlichen Körperverletzung versetzte der Täter seinem Opfer einen Schlag mit einem Nietenarmband. Ferner kam es noch zu drei Beleidigungen und einer Widerstandshandlung beim Einschreiten der Polizei. Ein Festbesuchter zeigte sich gegenüber einem Securitymitarbeiter uneinsichtig und wollte dem erteilten Hausverbot nicht nachkommen. Als er daraufhin aus dem Zelt verbracht wurde, wehrte er sich und beschädigte die Jacke des Mitarbeiters. In einem anderen Fall kam es im Rahmen einer Personalienüberprüfung zu einem Ausweismissbrauch. Eine 14-Jährige zeigte den Ausweis ihrer Begleiterin, eine 18-Jährige, vor. Ein erfreuliches Fazit ist im Rahmen der durchgeführten Alkoholkontrollen des gestrigen Abend zu ziehen. Keiner der Fahrzeugführer musste wegen Trunkenheit im Straßenverkehr beanstandet werden.

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