Lkrs. Biberach weiterhin mit niedrigster Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg

Landratsamt Biberach | 31.08.2011 | 302/2011

Die Arbeitslosigkeit hat sich im Landkreis Biberach von Juli auf August 2011 auf 2.680 Personen erhöht.  Das sind zwar 1.205 Arbeitslose weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres, jedoch rund 300 Personen mehr als im Juli 2011. Der Landkreis hat weiter die niedrigste Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg. Es folgen der Landkreis Ravensburg mit 2,8, der Hohenlohekreis und der Alb-Donau-Kreis mit jeweils 2,9 Prozent.

Die Arbeitslosenquote von insgesamt 2,6 Prozent setzt sich aus 1,4 Prozent Kurzzeitarbeitslose (1.407 Personen) und aus 1,2 Prozent (1.273 Personen) Langzeitarbeitslose im Hartz IV Bezug zusammen. „Diese geringere Zahl an Langzeitarbeitslosen an der Gesamtquote gilt es auch in Zukunft zu halten. Das ist für das Jobcenter des Landkreises eine große Herausforderung“, so Landrat Dr. Heiko Schmid.

Die Zahl der Arbeitslosen beim Jobcenter, die vor allem Langzeitarbeitslose im Hartz IV Bezug betreut, stieg nur mäßig von 1.216 Arbeitslosen im Juli, auf nun 1.273 Arbeitslose im August 2011. Das ist ein Anstieg um 4,6 Prozent. Durch die Vermittlung von 91 Hartz IV Beziehern in den ersten Arbeitsmarkt konnte der Anstieg der Arbeitslosen gemildert werden.

Bei der örtlichen Arbeitsagentur, die überwiegend Kurzzeitarbeitslose betreut, erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen um 239 auf 1.407 Personen. Grund dafür ist vor allem das Ende von schulischen und beruflichen Ausbildungen. Die ausgebildeten Fachkräfte werden jedoch nach Ende der Sommerferien wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden können.

Erfreulich ist die Entwicklung der Bedarfsgemeinschaften im Arbeitslosengeld II Bezug. Im Vergleich zum Vormonat Juli reduzierte sich diese Zahl nochmals um 24 auf aktuell 1.979 Bedarfsgemeinschaften. In diesen Bedarfsgemeinschaften leben im Juli 3.961 Personen und sind damit auf Hartz IV angewiesen.

Um ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen, nehmen trotz der Sommerferien 288 Hartz IV- Bezieher an Förder- und Qualifizierungsmaßnahmen teil. 115 Personen werden durch soziale flankierende Leistungen, wie Kinderbetreuung, Sucht-, psychosoziale Betreuung oder Schuldnerberatung bei der Integration auf dem ersten Arbeitsmarkt unterstützt.  

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