LKA-Beamte sollten Papst Benedikt vor Giftanschlag schützen

Papst Benedikt XVI., über dts Nachrichtenagentur
Foto: Papst Benedikt XVI., über dts Nachrichtenagentur

Rom – Wegen der angeblichen Gefahr eines Giftanschlags auf Papst Benedikt reiste im Oktober 2012 eine Delegation des Bayerischen Landeskriminalamts (LKA) in den Vatikan. LKA-Präsident Peter Dathe führte die Gruppe an, zu der ein Chemiker, ein Techniker und eine Dolmetscherin gehörten, schreibt der „Spiegel“ in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe. Dabei ging es unter anderem um die Frage, ob es bei der Zubereitung der Speisen für das Kirchenoberhaupt Lücken gebe, die von Attentätern für eine Vergiftung genutzt werden könnten.

Das war dem Vernehmen nach nicht der Fall. Auslöser für die Reise war eine Bitte des Generalvikars des Erzbischöflichen Ordinariats München. Er regte an, mit den Sicherheitsverantwortlichen der Vatikanpolizei einen Meinungsaustausch über mögliche Anschlagsszenarien zu führen. Zuvor hatte es eine Attentatwarnung angeblich aus privaten Ermittlerkreisen gegeben. Der Generalvikar wollte sich dazu auf Anfrage des „Spiegel“ nicht äußern.

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