Linken-Chefin Kipping sieht Zeit als "eigentlichen Wohlstand"

Katja Kipping

,  Deutscher Bundestag / Simone M. Neumann,  Text: über dts Nachrichtenagentur
Foto: Katja Kipping

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Berlin – Die Linken-Vorsitzende Katja Kipping will Luxus nach eigenen Worten nicht moralisch verurteilen, sieht aber Zeit als den „eigentlichen Wohlstand“ an. Im Interview mit dem „Tagesspiegel am Sonntag“ sagte sie, das Leben sowohl von Frauen als auch Männern solle zu einem Viertel aus „Muße und Arbeit für sich selbst“ bestehen – neben Erwerbsarbeit, politischem Engagement und Familienarbeit. Sie selbst schaffe das nicht ganz, so Kipping.

Das Viertel Muße – beispielsweise für die Lektüre guter und kritischer Texte – sei bei ihr maximal ein Achtel. Die 36-Jährige ist seit 2012 Bundesvorsitzende der Linken und wurde im Mai 2014 in ihrem Amt bestätigt.

Über dts Nachrichtenagentur

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