Lindau – Wasserschutzpolizei nimmt neues Boot in Dienst

Lindau/Bodensee | 26.10.2011 | 11-1265

Hecht3

Ein Generationswechsel fand am Mittwoch, 26.10.2011, bei der Wasserschutzpolizei in Lindau statt. Die Beamten der Dienstgruppe See der Polizeiinspektion Lindau, die auf Bayerischer Seite für den Bodensee zuständig sind, konnten 34 Jahre nach in Dienst Stellung ihres bisherigen Streckenbootes den Nachfolger im Rahmen eines Festaktes offiziell übernehmen.

Nach rund zweijähriger Bau- und Planungsphase wurde das 21 Meter lange und mehr als fünf Meter breite Boot heute gesegnet und wie sein Vorgänger auf den Namen „Hecht“ getauft. Das 1,5 Millionen Euro teure und 1.500 PS starke Boot, das über 40 km/h erreicht und mit modernster Technik ausgerüstet ist, wurde speziell für die Bedingungen am Bodensee geplant und gebaut.

Polizeipräsident Hans-Jürgen Memel: „Der Wasserschutzpolizei steht jetzt ein modernes Boot zur Verfügung, welches sturmtauglich ist und aufgrund seiner modernen Ausstattung  rund um die Uhr und bei nahezu jeder Witterung zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt werden kann.“

Sein Vorgänger leistete in seiner 34 Jahre währenden Dienstzeit ca. 20.000 Betriebsstunden. Hierbei wurden rund 250 Menschenleben gerettet und annähernd 1.100 Seenotrettungseinsätze gefahren.

Da auch in Vorarlberg bei der Seepolizei Hard die Anschaffung eines neuen Dienstbootes geplant ist, wurde als Besonderheit der gemeinsamen Erstellung eines „Pflichtenheftes“ für den Neubau durchgeführt. Damit wurde auch Neuland in der bayerisch-österreichischen Zusammenarbeit betreten. Mit dieser gemeinsamen Baubeschreibung wurden nicht nur die Ressourcen der beiden Länder geschont, es wurde auch Know-How zusammengeführt und gebündelt.

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