Lindau – Kontrolle von Fernreisebus nach Italien – Pakistanier in Erklärungsnot

stopp polizei anhaltekelleDie Lindauer Schleierfahnder überprüften am Montag, 10.10.2016, gegen Mittag, im Stadtgebiet Lindau/Bodensee einen Fernreisebus mit Ziel Italien.

Hierbei stellten sie einen pakistanischen Reisenden fest, der gerade aus einer deutschen Erstaufnahmeeinrichtung kam. Der 20-Jährige wies sich mit italienischen Dokumenten aus, die ihn als anerkannten Flüchtling mit ordentlichen Wohnsitz in Italien auswiesen. Seine deutschen Dokumente wurden ihm abgenommen und zurück an die zuständige Behörde gesandt. Außerdem führte er noch einen Rucksack mit, in dem sich weitere deutsche Dokumente für einen anderen Asylsuchenden befanden. Für dessen Besitz konnte der Pakistani keine plausible Erklärung liefern. Der Rucksack mit Inhalt wurde sichergestellt und Ermittlungen bezüglich des Besitzers werden geführt.
Einem weiteren Reisenden im Bus, ein 22-jähriger Pakistani, wurde erklärt, dass er mit seiner Asylbescheinigung nicht ins Ausland reisen dürfe. Daraufhin übergab er dem kontrollierenden Beamten seine Aufenthaltsgestattung.
Nach Auskunft des polizeilichen Datenbestands musste einem 52-jährigen italienischen Passagier mitgeteilt werden, dass er sich bei den Behörden in Italien melden solle, da diese ihn länger suchen würden.