Lindau – Falschgeldkurier muss in Untersuchungshaft

Foto: Polizei

Bei der Kontrolle eines aus Italien kommenden Fernreisebusses fanden Polizeibeamte in einem Gepäckfach eine Jacke, in welcher sich 39 mutmaßlich falsche 50-Euro-Banknoten befanden. Ein Tatverdächtiger befindet sich in Untersuchungshaft.

Die Beamten der Bundespolizei bewiesen am Mittwochmorgen,23.05.2018, ein „gutes Näschen“ und ordneten die Jacke aufgrund ihrer Ermittlungen einem 37-jährigen Fahrgast zu, der in Rom in den Bus eingestiegen war und offenbar nach Bremen wollte. Zudem passte die Jacke dem Mann wie angegossen.

In die darauf folgenden weiteren Ermittlungen wurde das Hauptzollamt Ulm eingebunden. Recht schnell stand fest, dass es sich bei den Geldscheinen tatsächlich um „Blüten“ handelte, weswegen die Ermittler der Kriminalpolizei Lindau die weiteren strafrechtlichen Schritte übernahmen.

Der Tatverdächtige mit nigerianischer Staatsangehörigkeit wurde durch die Kripo Lindau schließlich erkennungsdienstlich behandelt und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kempten dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Kempten vorgeführt.

Dieser bejahte den dringenden Tatverdacht und ordnete die Untersuchungshaft an. Es ist nun Aufgabe der Lindauer Kripo, das Falschgeld dem Tatverdächtigen – nach Möglichkeit auch durch geeignete spurentechnische Untersuchungen – zuzuordnen. Daneben werden sich die die weiteren Ermittlungsschritte auch auf eventuelle Hintermänner oder Mittäter erstrecken.