Lindau – 77-Jährige Radfahrerin übersieht Regionalzug und wird tödlich verletzt

03-07-2014-unterallgaeu-groenenbach-pkw-radfahrer-lebensgefahr-unfall-rettungshubschrauber-notarzt-polizei-poppel-new-facts-eu20140703_0007Das Missachten einer Bahnschranke endete am Dienstag Vormittag, 12.08.2014, für eine Radfahrerin tödlich.

Die 77-jährige Frau aus Bregenz war gegen 10.15 Uhr mit ihrem Fahrrad in der Eichwaldstraße unterwegs und wollte weiter in die Bregenzerstraße fahren. Hierzu musste sie den dort befindlichen mit Halbschranken gesicherten Bahnübergang queren. Da zu diesem Zeitpunkt ein Österreichischer Zug aus Richtung Lindau kam, waren die Halbschranken bereits heruntergelassen. Die Frau passierte dennoch die Schranken und wurde von dem Zug erfasst. Trotz der Reanimationsversuche durch einen Notarzt verstarb die Frau noch an der Unfallstelle an ihren Verletzungen. Der Triebfahrzeugführer, der noch eine Schnellbremsung eingeleitet hatte wurde im Nachgang seitens der ÖBB betreut. Die 30 Insassen des Zuges blieben unverletzt und wurden mit einem Bus weitergefahren. Der Zug konnte nach der Unfallaufnahme durch die Polizeiinspektion Lindau seine Fahrt gegen 12 Uhr fortsetzen. Die Identität der Frau, die zunächst unklar war, konnte schließlich über die registrierte Fahrradnummer ermittelt werden. Ihre Angehörigen werden von einem österreichischen Kriseninterventionsteam betreut.

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