Lindau – 12.000 Euro für Standortmarketing

Lkr Biberach | 09.02.2012 | 12-0400

Regierung von Schwaben stützt Entscheidung des Landkreises Lindau.

Lindau (Bodensee) – Die Kreistagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen hatte sich im Januar an die Regierung von Schwaben gewandt. Diese sollte prüfen, ob 12.000 Euro, die der Landkreis Lindau für Standortmarketing im Haushaltsentwurf aufgeführt hat, zu Recht berücksichtigt waren oder ob dieser Posten der Wirtschaftsförderung gegen einen Kreistagsbeschluss verstößt. Die Regierung von Schwaben hat dies nun rechtsaufsichtlich überprüft: als Maßnahme des Landkreises zur Tourismus- und allgemeinen Wirtschaftsförderung, so heißt es in dem Schreiben der Regierung, ist dieser Sonderbeitrag nicht zu beanstanden.

Der Landkreis Lindau arbeitet seit Jahren mit den übrigen Allgäuer Landkreisen und kreisfreien Städten intensiv an der Vermarktung und Bewerbung des Allgäus. Gebündelt werden diese Aktivitäten durch die Allgäu GmbH, die bereits in der Vergangenheit besondere Marketingmaßnahmen in Städten mit Flugverbindungen ins Allgäu durchgeführt hat. Noch im Februar wird sich entscheiden, ob ab dem Spätsommer 2012 wieder innerdeutsche Flugverbindungen von/nach Berlin ab Memmingen angeboten werden. In diesem Fall wird die Allgäu GmbH vor Ort in Berlin Marketingaktivitäten umsetzen.

Der Landkreis Lindau wird sich dann, wie die übrigen Allgäuer Landkreise und kreisfreien Städte auch, über eine prozentuale Umlage an diesen Marketingaktivitäten beteiligen. Die Mittel werden weder in die Errichtung noch in den Betrieb des Regionalflughafens fließen, noch in den Betrieb einer Fluglinie, sondern ausschließlich in diese Marketingmaßnahmen. Ziel ist, in der Hauptstadt das Allgäu als Urlaubs- und Wirtschaftsregion bekannter zu machen. Davon profitieren nicht nur die regionalen Tourismusunternehmen.

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