Leubas – Großraumtransport auf der A7 auf Abwegen – Zentimeterarbeit der Verkehrspolizei

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Foto: Symbolfoto

Ein Großraumtransport hatte Dienstagabend, 15.12.2015, versehentlich den vorgeschriebenen Fahrweg verlassen und musste wegen seiner Abmaße vor einer Brücke stehenbleiben. Weiterhelfen konnte nur die Verkehrspolizei.

Die Beamten erreichte der „Hilferuf“ gegen 20.30 Uhr. Darin teilte ihnen der auf dem BAB A7-Parkplatz „Leubastal-Ost“ stehende Fahrer eines Großraumtransportes seine missliche Lage mit. Er hatte seinen Sattelzug im Stadtteil Ursulasried beladen und folgte seinem Begleitfahrzeug, das anstatt auf der vorgegebenen Auffahrt Dietmannsried, über die Auffahrt Leubas auf die A7 in nördliche Richtung fuhr. Seine Fahrt dauerte deshalb nicht lang, da der 36-jährige Fahrer glücklicherweise erkannt hatte, dass sein Fahrzeug mitsamt Beladung für die vor ihm befindliche sogenannte Zeppelinbrücke zu hoch war.
Zwei Streifenfahrzeuge der Verkehrspolizei konnten aber helfen: Sie sperrten die Richtungsfahrbahn und ermittelten durch Vermessen mittels eines Lasermessgerätes die exakte Brückenhöhe auf ihrer gesamten Länge. Mit erheblichem Aufwand gelang es ihnen sogar, den Transport auf 4,55 Meter Höhe abzusenken. Unter ständiger Kontrolle des nur zentimetergroßen Raums zwischen Decken- und Fahrzeughöhe, konnte der Sattelzug dann sorgfältig und langsam durch das Bauwerk durchgelotst werden.
Neben dem Verstoß gegen die behördlich festgelegte Wegstrecke, wurde bei dem Fahrzeug aus Weißrussland noch ein weiterer Auflagenverstoß aufgedeckt, da die Abmessungen der Achsabstände des Aufliegers nicht der Genehmigung entsprachen. Auch wenn der Großraumtransport dank Hilfe der Verkehrspolizei seine Fahrt gegen 22 Uhr unbeschädigt fortsetzen konnte, konnte ihm nur die Fahrt bis zum nächsten Parkplatz gestattet werden. Dort muss er aus Gründen der Verkehrssicherheit nun so lange stehen bleiben, bis ein der Genehmigung entsprechendes Fahrzeug den Weitertransport übernehmen kann.