Leipziger Energiebörse verzeichnet steilen Anstieg des Gashandels

Gasofen, Steven Depolo, Lizenztext: dts-news.de/cc-by
Foto: Gasofen, Steven Depolo, Lizenztext: dts-news.de/cc-by

Berlin – Der Gashandel an der Leipziger Energiebörse EEX ist wegen der Ukraine-Krise und einer neuen Kooperation im ersten Halbjahr 2014 stark gewachsen. Das Handelsvolumen stieg nach Unternehmensangaben um 142 Prozent auf 126,9 Terawattstunden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Wegen der Unsicherheiten infolge der Ukraine-Krise würden Energieversorger zusätzliche Geschäfte tätigen, um künftige Liefermengen und Preise abzusichern, sagte EEX-Sprecher Robert Gersdorf der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Freitagausgabe).

Die gestiegenen Volumina im Gashandel seien auch auf die gemeinsame Plattform „Pegas“ für den europäischen Gasmarkt zurückzuführen, welche die EEX mit der französischen Börse Powernext Mitte 2013 gestartet hatte. Nach Angaben der Börse werden derzeit etwa neun Prozent des Volumens im deutschen Gashandel über die EEX gehandelt, Tendenz steigend. An der Energiebörse werden Strom, Erdgas, Emissionsrechte und Kohle gehandelt.

Über dts Nachrichtenagentur

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