Leipheim – Drogenfund kann Dealer zugeordnet werden – Spuren führten zum Treffen

30-01-2014 lindau drogenfund polizei-foto new-facts-eu

Symbolbild

Ein Bewohner einer Wohnanlage in Leipheim machte in den späten Abendstunden an einem Tag Ende Oktober vergangenen Jahres einen verdächtigen Fund.
Zwischen den Mülltonnen lag eine herrenlose schwarze Umhängetasche, in der sich offensichtlich Rauschgift befand. Er verständigte die Polizei Günzburg, die die Tasche weiter durchsuchte. Insgesamt kamen dabei mehrere Hundert Gramm Marihuana, knapp 200 Gramm Haschisch und ca. 80 Gramm Kokain zu Tage.
Aufgrund der großen Menge übernahmen die Rauschgiftfahnder der Kripo Neu-Ulm die weiteren Ermittlungen. Zur Ermittlung des letzten Besitzers der Tasche wurde diese aufwendig spurentechnisch untersucht. Diese akribische Arbeit zahlte sich aus. Individuelle Spuren konnten eindeutig einem einschlägig vorbestraften 28-jährigen deutschen Tatverdächtigen zugeordnet werden.
Der Mann wurde deshalb am Dienstag, 17.04.2018, aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft erwirkten Haftbefehls festgenommen und der Ermittlungsrichterin vorgeführt. Diese ordnete Untersuchungshaft an.