Lechbruck | Gasaustritt durch umgestürzte Gasflasche an einer Baustelle – keine Verletzten

31-10-2015_Biberach_Dettingen-Iller_Chemie_Gefahrgut_Lidl_Feuerwehr_Poeppel_new-facts-eu0003

Foto: Pöppel/Symbolbild

Wegen eines Gasaustritts waren Polizei und Feuerwehr im Einsatz.  Am Mittwochnachmittag, 29.08.2018, kurz vor 14 Uhr, erreichte die Integrierte Leitstelle Allgäu ein Notruf von der Baustelle eines Discounters in Lechbruck, Lkrs. Ostallgäu, der wegen Umbauarbeiten nicht geöffnet war. Dort war kurz zuvor im Freien eine Gasflasche umgestürzt und Leck geschlagen. Wegen des unkontrolliert austretenden Gases wurden Feuerwehr und Polizei alarmiert.

Die Einsatzkräfte sperrten den unmittelbaren Gefahrenbereich ab und informierten Anwohner über die Lage und baten darum, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Zwischenzeitlich steht fest, dass die Gasflasche 45 Kilogramm fassen kann. Der tatsächliche Inhalt zum Zeitpunkt des Vorfalls ist nicht bekannt. Bei dem Gas handelt es sich um ein Kältemittel, welches schwerer als Luft und kein Explosivstoff ist. Allerdings ist es geeignet, ernstzunehmende Gesundheitsschädigungen hervorzurufen.

Neben der Füssener Polizei sind die Feuerwehr Lechbruck und umliegende Feuerwehren im Einsatz. Ebenso wurde der Gefahrgutzug der Feuerwehr Kaufbeuren angefordert, um Messungen durchzuführen; diese haben auch umliegende Kellerräume erfasst. Verletzt wurde bislang niemand. Für die Anwohner bestand keine Gefahr.