Laupheim – 17-Jährige nach Messerstichen außer Lebensgefahr – syrischer Ehemann und Burder wurden festgenommen

Symbolbild

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Nach dem versuchten Tötungsdelikt zum Nachteil einer 17-jährigen, aus Libyen stammenden Frau in der Nacht zum Mittwoch, 28.02.2018, in Laupheim, Lkrs. Biberach/Riss, haben die Behörden die beiden flüchtigen Tatverdächtigen festgenommen.

Bei den Beschuldigten handelt sich um einen 34-jährigen Syrer, der mit dem Opfer in nicht ziviler Ehe lebte, und den 20-jährigen Bruder des Opfers, der dem islamistischen Spektrum zuzurechnen ist. Dieser war erst am Montag, 26.02.2018, in einem Verfahren vor dem Amtsgericht Biberach wegen Beihilfe zur Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und uneidlicher Falschaussage aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Die beiden Männer wurden im Zuge der Fahndung am Mittwochnachmittag von Kräften der Bundespolizei und der Polizeiinspektion Schweinfurt in einem Zug am Bahnhof in Schweinfurt festgenommen. Die Ulmer Kriminalpolizei übernahm die beiden Tatverdächtigen und führte bis in die Nacht Ermittlungen und Vernehmungen durch. Der Verdacht gegen die Männer erhärtete sich hierdurch wesentlich. Der Bruder des Opfers räumte seine Tatbeteiligung ein.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurden beide Festgenommenen am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt. Sie befinden sich inzwischen in Justizvollzugseinrichtungen.

Die durch einen Messerstich schwer verletzte 17-Jährige ist inzwischen außer Lebensgefahr.