LANDKREISE NEU-ULM und UNTERALLGÄU/ A7 | Sicherheitsabstand | Schwerlastverkehr überwacht

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Symbolbild

LANDKREISE NEU-ULM und UNTERALLGÄU/ A7. Immer wieder ereignen sich schwerwiegende Verkehrsunfälle mit Lkw auf unseren Autobahnen rund um Memmingen. Nicht selten werden dabei Menschen schwer verletzt bzw. verunglücken tödlich. Ursächlich für die Lkw-Unfälle sind oftmals ein viel zu geringer Mindestabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug sowie die Missachtung des Überholverbots.

Diese Verkehrsverstöße hatte die Autobahnpolizei Memmingen am heutigen Donnerstagvormittag Mithilfe der Operativen Ergänzungsdienste Neu-Ulm, der Verkehrspolizeien Kempten und Neu-Ulm, sowie des Gefahrguttrupp Schwaben Süd/West verstärkt im Visier.
Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch einen Polizeihubschrauber, dessen Besatzung auf der A7 zwischen dem Autobahnkreuz Memmingen bis zur Anschlussstelle Altenstadt in Fahrtrichtung Nord aus einer Höhe von 500 bis 1.000 Meter das Verkehrsgeschehen beobachtete. Hierbei wurden die Aufnahmen per Live-Übertragung direkt an die Beamten am Boden übertragen, die Lkws von den eingesetzten Streifen aufgenommen und schließlich angehalten.

Somit konnten die Verkehrssünder unmittelbar auf den Verkehrsverstoß folgend mit ihrer gefährlichen Fahrweise konfrontiert und die Verstöße geahndet werden. Die Missachtung des Überholverbots ist mit einer Geldbuße in Höhe von mindestens 70 Euro, die Unterschreitung des Mindestabstandes mit mindestens 80 Euro belegt. Daneben kommt es zu Punkten im Fahreignungsregister.

Bei der dreistündigen Kontrollaktion wurden insgesamt 23 Verstöße registriert. Kraftfahrzeugführer ohne Wohnsitz in Deutschland mussten die Strafe direkt vor Ort bezahlen. Der gravierendste Verstoß wurde bei einem Lkw-Fahrer erkannt, der in einem Abstand von nur rund sechs Metern zum Vorausfahrenden fuhr. Im Falle eines kurzen Bremsmanövers des Vordermannes käme es hierbei unweigerlich zu einem Auffahrunfall.