Landkreis wird Kreisverkehr zwischen 
Lauben und Erkheim bauen

Symbolbild

Symbolbild

So schnell wie möglich soll ein Kreisverkehr für mehr Sicherheit an den Kreisstraßen zwischen Lauben und Erkheim sorgen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung der Unfallkommission des Landkreises, die sich jetzt nochmals intensiv mit der Verkehrssituation an der Kreuzung der Kreisstraßen MN32 und MN13 auseinandergesetzt hat. „Dieses Thema hat hohe Priorität für uns“, betont Landrat Hans-Joachim Weirather. Auch die umliegenden Gemeinden stehen voll hinter dem Projekt und haben sich dafür stark gemacht. Die ersten Planungsschritte wurden von der Tiefbau-Verwaltung des Landkreises bereits auf den Weg gebracht.
In der Vergangenheit war es an der Kreuzung wiederholt zu schweren Verkehrsunfällen gekommen. Daraufhin versuchte der Landkreis bereits mit verschiedenen Maßnahmen, die Sicherheit der Kreuzung zu verbessern: So wurden zusätzlich zu den Stopp-Schildern Sichtschutzzäune aufgestellt, die ein leichtfertiges Einfahren in die andere Straße vermeiden sollen. Außerdem wurden Pflasterstreifen in die Fahrbahn eingebaut, um die Autofahrer auch akustisch auf die Gefahrenstelle hinzuweisen. Nach einem Ortstermin sprachen sich die Fachleute der Unfallkommission nun für einen Umbau der Kreuzung aus. Favorisiert wird von den Experten wegen der Verkehrssituation und der örtlichen Gegebenheiten der Bau eines neuen Kreisverkehrs anstelle der Kreuzung. Die Unfallkommission besteht aus Vertretern des Landkreises als Straßenbaulastträger, der Straßenverkehrsbehörde am Landratsamt und der Polizei.
Dieser Kreisverkehr soll nach dem Willen von Landrat Weirather und den Mitgliedern des Bauausschusses des Unterallgäuer Kreistags so schnell wie möglich gebaut werden. Die Tiefbau-Verwaltung des Landkreises wurde deshalb bereits damit beauftragt, die entsprechenden Planungen zu erstellen und mit der Regierung von Schwaben konkrete Fördermöglichkeiten zu besprechen. Die Tiefbau-Verwaltung rechnet für die Arbeiten nach einer ersten groben Schätzung mit Kosten in Höhe von rund 300.000 Euro.