Landkreis Neu-Ulm macht Attenhofen noch schöner

Unter anderem entlang der Roth pflanzte das Landratsamt in Attenhofen gemeinsam mit dem örtlichen Obst- und Gartenbauverein zahlreiche Obstbäume und Linden.                                                               Foto: Michael Angerer

Unter anderem entlang der Roth pflanzte das Landratsamt in Attenhofen gemeinsam mit dem örtlichen Obst- und Gartenbauverein zahlreiche Obstbäume und Linden. – Foto: Michael Angerer

 

Der zu Weißenhorn gehörende Ort wappnet sich für den Bezirksentscheid von „Unser Dorf soll schöner werden“

Noch naturnäher wird sich das offiziell schönste Dorf im Landkreis Neu-Ulm, Attenhofen, am 8. Juli 2014, beim Bezirksentscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden“ präsentieren. In den vergangenen Wochen hat der Landkreis in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Obst- und Gartenbauverein sowie den jeweiligen Grundeigentümern am Ortsrand und im näheren Umfeld viele hochstämmige Obstbäume sowie mehrere Linden gepflanzt.

Attenhofen verfügt noch über reichhaltige und vielfältige Biotopstrukturen, insbesondere ältere Streuobstwiesen, Feldhecken und Einzelbäume. „Durch die nun umgesetzten Pflanzungen von hochstämmigen Obstbäumen und Einzelbäumen konnten diese Gehölzbestände ökologisch aufgewertet und besser miteinander vernetzt werden“, erläutert Michael Angerer vom Landratsamtsfachbereich „Naturschutz und Landschaftsplanung“.

Auch die Stadt Weißenhorn hat sich dabei eingebracht und im Rahmen des Förderprojektes „Weißenhorn blüht auf“ an mehreren Stellen ebenfalls zahlreiche Obstbäume gepflanzt. Insgesamt wurden am Ortsrand von Attenhofen sowie in der angrenzenden Feldflur fast 100 hochstämmige Obstbäume sowie einige Linden neu gepflanzt.

Außerdem werden in Attenhofen auch viele Rasenflächen in Blumenwiesen verwandelt. „Für den Herbst des laufenden Jahres sind hier weitere Pflanzungen vorgesehen“, kündigt Michael Angerer an.

Die Neupflanzungen sind Ausfluss aus dem Arbeitskreis „Bauen und Umwelt“ des Kreisentwicklungsprogramms, in dem als ein Ziel enthalten ist, bestehende Biotopstrukturen zu vergrößern und mit neuen Biotopen zu vernetzen.

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