Landeskriminalamt warnt vor gefälschten e-Mails mit LKA-Absender

Bayern/Baden-Württemberg + 24.01.2014 + 14-0147

computersobatageSeit dem frühen Abend des 24.1.2014 werden massenhaft Spam-Mails mit dem Betreff „Anzeige wegen Computersabotage“ versandt, deren Absender angeblich das Landeskriminalamt Baden-Württemberg (LKA) ist. Darin werden die Empfänger unter dem Phantasieaktenzeichen „920242/60“ wegen „Verbreitung von Maleware“ aufgefordert, einen Link zu einer PDF-Datei anzuklicken, um Näheres über den vorgeblichen Tatvorwurf zu erfahren. Als Sachbearbeiter wird ein „Alexander Flock (SI3 LKA)“ angegeben.

Diese Mails stammen nicht vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg. Die als Absender erscheinende e-Mail-Adresse ist nicht die des LKA Baden-Württemberg und auch ein Mitarbeiter namens „Alexander Flock“ arbeitet nicht beim LKA.

Klicken Sie nicht auf den angegebenen Link zur PDF-Datei, da auf diese Weise versucht wird, Ihren PC mit Schadsoftware zu infizieren.

Sollten Sie bereits dem Link gefolgt sein, wird geraten, Ihren Computer auf Schadprogramme zu überprüfen. Auch Ihre Passwörter sollten Sie von einem anderen, nicht betroffen Rechner aus, ändern.

Weitere Tipps zu Schutz und zum Umgang mit infizierten PC finden Sie auf den Internet-Seiten des Anti-Botnetz-Beratungszentrums unter www.botfrei.de.

Auch im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West tauchten Mailnachrichten auf, die angeblich vom LKA Baden-Württemberg versand wurden.

Die Mailnachrichten sind seit 24.01.2014 im Umlauf und bereits massenhaft versand worden. Als Absendername wird das Landeskriminalamt Baden-Württemberg genannt; Absendermail: info@lka.de.
Dem Empfänger wird in der Betreffzeile vorgegaukelt, dass gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Computersabotage eröffnet wurde.

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