Laichingen-Suppingen | +++ Weiteres UPDATE +++ Polizei bittet um Hinweise


Nach dem Tod einer 30-Jährigen in der Nacht zum Samstag in Laichingen-Suppingen ermitteln die Behörden weiter mit Hochdruck. Sie suchen noch immer Zeugen, die Hinweise, auch auf einen Rollstuhlfahrer, geben können. Am Samstagabend hatte die Polizei in einer Gemeinde auf der Laichinger Alb einen 40-Jährigen festgenommen. Gegen ihn hatte sich der Tatverdacht gerichtet.

Auf Antrag der Ulmer Staatsanwaltschaft erging am Sonntag ein Haftbefehl gegen den Mann. Doch suchen die Ermittler noch immer Hinweise und Spuren. Wie die Ermittlungen jetzt ergaben, soll der 40-Jährige am Freitagabend mit dem Bus von Laichingen nach Suppingen gefahren sein. Dort sei er kurz nach 18 Uhr angekommen und in Richtung des späteren Tatorts gegangen. Nach 22 Uhr könnte er sich noch eine gewisse Zeit in Suppingen aufgehalten haben und fuhr anschließend wieder nach Laichingen zurück. Wie er wieder nach Laichingen kam, weiß die Polizei noch nicht. Deshalb suchen die Ermittler Zeugen, die den Verdächtigen oder andere Personen gesehen haben oder sonst Hinweise geben können. Der Verdächtige müsste aufgefallen sein, zumal er einen Rollstuhl dabei hatte. Er saß darin, ging an Krücken oder schob den Rollstuhl selbst.

Die Polizei sucht auch weitere Gegenstände, die Hinweise auf den Täter geben könnten. Etwa blutige Kleidung, Gegenstände mit Blutantragungen oder auch sonst Gegenstände, die der Täter weggeworfen haben könnte.

Wer solche Dinge seit dem Wochenende in Suppingen oder der Umgebung gefunden hat, den bittet die Polizei ebenfalls, sich zu melden. Die Ermittler bitten um Hinweise und fragen:

– Wer hat in der Nacht zum Samstag in Suppingen oder Laichingen Verdächtiges gehört oder gesehen?

– Wem ist am Freitag in Suppingen oder Laichingen der Mann aufgefallen, der im Rollstuhl saß, ihn schob oder an Krücken ging?

– Wer kann Hinweise geben, wie der Mann aus Suppingen zurück nach Laichingen kam?

– Wer hat seit dem Wochenende in oder nahe Suppingen Kleidung oder Gegenstände mit Blutantragungen gefunden?

Die Behörden bitten die Zeugen, sich bei der Ulmer Polizei unter der Telefon-Nr. 0731/1880 zu melden.