Krumbach – Zahlen und Einsätze der ILS Donau-Iller im Jahr 2013

ILS Donau-Iller + 10.04.2014 + 14-0512

ILS-EinsatzplatzEine eindrucksvolle Zahl in der Integrierten Leitstelle Donau-Iller, mit Sitz in Krumbach/Schwaben, dürfte die Anzahl der eingehenden Telefonate 2013 sein – 182.00 klingelten die Telefone in der Leitstelle – das sind rund 500 Anrufe innerhalb 24 Stunden. Glücklicherweise ist nicht jeder Anruf gleich ein Notfall.

Im Bereich der Kranken- und Notfallrettung wurden insgesamt 74.000 Einsätze von den Disponenten abgearbeitet und 4.400 Feuerwehreinsätze alarmiert und betreut.

Die größten und anspruchsvollsten Einsätze für alle Beteiligten waren im Januar 2013 die Brände zweier Gebäude in der Memminger Altstadt und in Ichenhausen, im Juli das Zugunglück in Kellmünz, der Großbrand des Sägewerks in Krumbach, der Gefahrstoffunfall Oberschönegg und der Brand auf dem Recyclinghof in Tussenhausen, um nur einige zu nennen. Auch die verschiedenen Unwetterlagen, bei denen innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl von Notrufen und Hilfeersuchen bei der ILS eingingen, stellten wieder eine Herausforderung an die Leistungsfähigkeit der Integrierten Leitstelle Donau-Iller.

Zehn Disponenten aus der ILS Donau-Iller unterstützten während der Hochwasserlage im Juni 2013 ihre Kollegen in der ILS Straubing. Sie wurden vom 04.06.2013 bis 13.06.2013 in das Katastrophengebiet abgeordnet.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wurden insgesamt 45 Besuchergruppen durch die Integrierte Leitstelle geführt und die Arbeitsweise erläutert. Auch das Angebot von Tagespraktika wurde von zahlreichen Führungskräften der Feuerwehren und Rettungsdienstmitarbeitern wahrgenommen.

Im Rahmen des Girls-Day waren letztes Jahr die beiden Schülerinnen Katrin und Sarah zu Gast in der Leitstelle. Eine Kollegin nahm sich einen ganzen Tag Zeit und zeigte den beiden die Arbeit und Aufgaben einer ILS. Außerdem besichtigten die beiden Mädchen einen Rettungswagen des Bayer. Roten Kreuzes in Krumbach und durften bei einer Fahrt mit der Drehleiter der Feuerwehr Krumbach ihre Schwindelfreiheit testen. Gefallen hat es den beiden auf jeden Fall und es bleibt spannend, ob die beiden  sich für einen Beruf im Bereich Feuerwehr oder Rettungsdienst entscheiden werden.

 

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