Krisenstäbe beraten über Hochwasserlage an Iller und Donau

Lkrs. Biberach/Lkrs. Neu-Ulm + 02.06.2013 + 13-0989           

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Neu-Ulm – Stand 21.45 Uhr

Der Scheitel der Hochwasserwelle ist in der Stadt zwar bereits seit einiger Zeit erreicht, er wird sich jedoch noch bis ca. 0.00 hinziehen. Zum jetzigen Zeitpunkt befinden wir uns nach wie vor in Meldestufe 4.
Die Lage ist bis jetzt unverändert, d.h. sie ist unter Kontrolle, die Innenstadt trocken, Feuerwehr und Stadtverwaltung sind weiterhin in Alarmbereitschaft.
Entwarnung kann erst nach Ende des Scheitels ab ca. 0.00 gegeben werden.  Eine Entwarnung wird generell erst dann ausgesprochen, wenn Meldestufe 2 wieder erreicht ist.
 
Ein Unsicherheitsfaktor ist derzeit noch das Grundwasser. Aus der Erfahrung der vergangenen Jahre heraus wissen wir, dass die Auswirkungen, die das Hochwasser auf das Grundwasser hat, sich meist erst ein bis zwei Tage nach dem eigentlichen Hochwasser zeigt. Das heißt also, dass die Bürger Neu-Ulms auch die kommenden rund 48 Stunden noch gewappnet sein müssen.

Die Hochwasserlage könnte am Sonntag, 02.06.2013, nochmals brisant werden, im Bereich von Neu-Ulm an der Donau. Der Krisenstab trifft sich bereits seit Samstag in regelmäßigen Abständen, um das Lagebild abzustimmen. Kreisbrandrat Dr. Schmidt teilte jedoch mit, dass alle notwendigen Vorbereitungen getroffen sind.

Auch entlang der Iller wird der Pegelstand und die Hochwassersituation immer wieder von den Kommandanten der Feuerwehren aus dem Landkreis Biberach neu beurteilt und entsprechende Maßnahmen vorbereitet. 

 

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