Kriminologe Pfeiffer: Familiennachzug sollte ermöglicht werden

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Christian Pfeiffer, ehemaliger Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen und Co-Autor der Studie über mehr Gewaltkriminalität durch Zuwanderung, fordert, den Familiennachzug zu ermöglichen. Auch wenn er mit hohen Kosten verbunden wäre. „Das trägt auch dazu bei, dass die jungen Männer eine bessere Perspektive haben und weniger gewalttätig werden“, sagte der Kriminologe der „Passauer Neue Presse“ (Donnerstagausgabe).

„Wir sollten hier nicht sparen und kürzen, sondern investieren. Das zahlt sich am Ende aus.“ Kürzung von Asylleistungen lehnt Pfeiffer als „Förderprogramm für Kriminalität“ ab. „Das wäre ein Fehler“, so der Wissenschaftler.

Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle, über dts Nachrichtenagentur