Kriegsfotograf Bangert kritisiert deutsche Zeitungsredaktionen

Berlin – Der Kriegsfotograf Christoph Bangert kritisiert die deutschen Zeitungsredaktionen: „`Pornografie der Gewalt`, das ist das Argument der Redaktionen, wenn sie bestimmte Bilder nicht drucken“, sagte Bangert dem „Zeit-Magazin“. „Aber die Betroffenen wollen es.“ Viele, so der 37-Jährige, hätten die Hoffnung, dass die Bilder etwas bewirken.

In Bagdad fotografierte er, erinnert sich Bangert, die Leiche eines Mannes, der gefoltert worden war. Der Bruder „bat mich dringend, diesen Fall zu dokumentieren“. Die Zeitung habe nur einen Ausschnitt der Fotos gedruckt.

Über dts Nachrichtenagentur