Kreml dementiert Einigung auf Waffenruhe in Ost-Ukraine

Mauer des Kreml in Moskau, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Mauer des Kreml in Moskau, über dts Nachrichtenagentur

Moskau – Der Kreml hat eine Einigung zwischen Russland und der ukrainischen Führung auf eine Waffenruhe in der Ost-Ukraine dementiert. Russlands Präsident Wladimir Putin könne eine Vereinbarung zu einer dauerhaften Waffenruhe nicht treffen, da sein Land keine Konfliktpartei sei, teilte der Kreml am Mittwoch mit. Das Präsidialamt in Kiew hatte kurz zuvor erklärt, dass der ukrainische Präsident Petro Poroschenko und Putin „eine Vereinbarung über eine dauerhafte Waffenruhe“ getroffen hätten.

Ein Sprecher Putins hatte zuvor mitgeteilt, dass sich die beiden Staatschefs in einem Telefonat über Wege aus der Ukraine-Krise weitgehend einig gewesen seien. Die ukrainische Übergangsregierung und der Westen werfen Moskau vor, die Separatisten im Osten der Ukraine direkt militärisch zu unterstützen. Russland hatte dies wiederholt zurückgewiesen. Nach Erkenntnissen der Vereinten Nationen (UN) sind im Zuge des Konflikts in der Ost-Ukraine bislang über 2.800 Menschen getötet worden.

Über dts Nachrichtenagentur

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