Korruptionsermittlungen gegen 21 Bundesbedienstete eingeleitet

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Gegen 21 Bundesbedienstete sind im vergangenen Jahr Ermittlungen wegen Korruptionsverdachts eingeleitet worden. Wie „Bild“ (Mittwoch) unter Berufung auf den Korruptionsbericht der Bundesregierung berichtet, wurden gegen fünf Beschäftigte Disziplinarmaßnahmen verhängt. Betroffen von den Korruptionsermittlungen seien unter anderem zwei Bundespolizisten.

Sie sollen bei einem Fußballspiel ihre Dienstausweise gezückt haben, um keinen Eintritt zahlen zu müssen. Ein Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit (BA) soll Scheinmietverträge abgeschlossen haben. Dafür erhielt er ein Auto und regelmäßig 50 Euro Tankgeld. Ein weiterer BA-Mitarbeiter soll überdies einer Hartz-IV-Bezieherin 1.425 Euro zu viel gezahlt und die Hälfte des Betrags zum Dank selbst eingesteckt haben.