Kommissionsvizepräsident warnt vor Änderungen des EU-Vertrags

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Brüssel – Nach dem Wahlsieg von David Cameron bei den Parlamentswahlen in Großbritannien hat der erste Vizepräsident der EU-Kommission, Frans Timmermans, vor einer Änderung des EU-Vertrags gewarnt, um den Forderungen Londons künftig stärker entgegenzukommen. Timmermans sagte der „Welt“: „Es ist zu früh darüber zu reden. Viele britische Anliegen werden aber auch von anderen Mitgliedstaaten geteilt. Mal sehen, wie weit wir ohne Vertragsänderungen kommen werden“.

Hintergrund: Cameron hat für 2017 ein Referendum über den Verbleib Großbritanniens in der EU angekündigt. Zuvor will er aber einen „fairen Deal“ mit Brüssel aushandeln, damit die Interessen Londons innerhalb der EU besser gewahrt werden.

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