Klosterbeuren – Vermisstensuche endet glücklich nach Stunden der Ungewissheit

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Symbolbild

Mit einer Vielzahl von Einsatzkräften konnte Sonntag Nacht, 26.10.2014, eine Vermisste gefunden werden, die sich im Wald verlaufen hatte.
Gegen 20 Uhr wurde die Memminger Polizei von einem Vermisstenfall informiert, nachdem eine 56-jährige Frau nach einem Streit mit ihrem Sohn gegen 16.30 Uhr das Haus im Ortsteil Klosterbeuren, Lkrs. Unterallgäu, verlassen hatte. Da sie seitdem nicht zurückgekehrt war und Medikamente benötigte, meldeten die Angehörigen dies der Memminger Polizei, die gleich umfangreiche Suchmaßnahmen einleitete, welche sich aufgrund des Hinweises einer Angehörigen auf die Waldgebiete zwischen Klosterbeuren und Boos konzentrierten.
Hierzu wurden gegen 21.00 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Boos, Klosterbeuren, Reichau und Babenhausen alarmiert. Kräfte des Rettungsdienstes waren, wie auch die Polizei, mit mehreren Suchhunden im Einsatz. Insgesamt über 150 Einsatzkräfte machten sich, auch unter Zuhilfenahme von Wärmebildkameras, auf die Suche nach der vermissten Frau.
Kurz vor Mitternacht wurde die Frau von einem Polizeihundeführer der Operativen Ergänzungsdienste (OED) Neu-Ulm bei niedrigen Temperaturen in einem Waldstück zwischen Reichau und Winterrieden gefunden. Sie hatte unter einem Bagger Schutz gesucht, nachdem sie sich bei einbrechender Dunkelheit verlaufen hatte.
Der Rettungsdienst kümmerte sich um die Frau, die bereits eine leichte Unterkühlung erlitten hatte.

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