klassikBOX – Herbstkonzert mit Solisten Benjamin Moser

klassikBOX + 19.11.2012 + 12-2463

Die neue KlassikBOX-Saison 2012/2013 beginnt mit dem Herbstkonzert am 18.11.2012!

Benjamin-Moser pressebild new-facts-eu

Auch dieses Jahr wieder wird es ein abwechslungsreiches und hochwertiges Programm in der KlassikBOX der bigBOX Allgäu geben: Insgesamt vier Termine wird das „orchestra in residence“ – die Münchner Symphoniker – spielen. Unter der künstlerischen Leitung von Georg Schmöhe verspricht die Saison Klassikgenuss in höchster Vollendung. Das Herbstkonzert wird das erste Konzert am 18.11.2012 der neuen Saison sein. Gespielt werden Stücke von Tschaikowsky und Beethoven. Begleitet wird das Orchester von dem Solisten Benjamin Moser. Einlass ist um 18.00 Uhr, Beginn um 19.00 Uhr.

Peter Tschaikowskys 1. Klavierkonzert und Ludwig van Beethovens 7. Sinfonie eint etwas: beide lassen sich als „Meilensteine der Klassik“ apostrophieren. Beide wurden hundertfach eingespielt und beide verlieren dadurch nichts ihrer Beliebtheit. Im Gegenteil.

Als der amerikanische Pianist Van Cliburn, der erste Gewinner des legendären Tschaikowksy-Wettbewerbs in Moskau, Ende 1961 Peter Tschaikowskys Klavierkonzert auf Schallplatte einspielte, verkaufte sich diese mehr als eine Million Mal. Diesen Rekord hatte bis dahin kein anderes klassisches Werk erreicht, und bis heute zählt es zu den meistgespielten Konzerten überhaupt. Woher kommt diese Begeisterung für das Konzert? Vielleicht aus der Kraft, die das Klavier zu Beginn aus den wuchtigen Akkorden über alle 7 ½ Oktaven zieht? Als Tschaikowsky 1874 sein Konzert dem befreundeten Pianisten Nikolai Rubinstein überreichte, meinte dieser, es sei schlecht, trivial, vulgär und überhaupt „völlig unspielbar“. Tschaikowsky aber lehnte jede Änderung an seiner Partitur ab und schickte sein Werk dem Pianisten und Dirigenten Hans von Bülow. Der zeigte sich hocherfreut, hob es in New York 1875 aus der Taufe und führte es anschließend auch in Europa auf. Der Erfolg war nicht mehr aufzuhalten.

Als Carl Maria von Weber Ludwig van Beethovens 7. Sinfonie hörte, befand er den Komponisten „reif fürs Irrenhaus“. Und auch Clara Schumanns Vater Friedrich Wieck war sich sicher, „daß diese Sinfonie nur im unglücklichen – im trunkenen Zustand komponiert sein

könne“. In der Tat ist es so, dass Beethoven, während er 1811 und 1812 an dieser Sinfonie schrieb, zunehmend unter Taubheit litt. Aber die Uraufführung des Werks sollte zu einem der größten Erfolge seines Lebens werden. Beethoven selbst sprach „in innigster Rührung“ davon, es sei das „Nonplusultra der Kunst“ gewesen, als ein Orchester, besetzt mit der versammelten Musik-Elite Wiens unter Musikern wie Louis Spohr, Johann Nepomuk Hummel, Giacomo Meyerbeer und Antonio Salieri, die A-Dur-Sinfonie Ende 1813 im Redoutensaal der Universität uraufführten.

 

Spätestens seit 2007 ist der Name von Benjamin Moser eng mit dem von Tschaikowsky verknüpft. Denn vor 5 Jahren erregte der 1981 in München geborene Pianist internationales Aufsehen, als er Preisträger des renommierten Tschaikowsky-Wettbewerbs wurde. Moser trug damals nicht nur einen Preis nach Hause, er erhielt dort zusätzlich noch den Preis für die beste Interpretation der Musik Tschaikowskys, und auch die Zuhörer erkannten seine Leistung mit dem Publikumspreis an.

„Er ist als junger Pianist bereits ein Meister der Farben und Stimmungen, des beseelten Anschlags und der zarten Schattierungen“, schrieb die Süddeutsche Zeitung über Benjamin Moser.

Bereits im Januar 2007 gewann Benjamin Moser in New York den ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb „Young Concert Artists“, sowie acht Sonderpreise und Rezitale, u.a. in Paris (Gulbenkian Centre), Washington (Kennedy Center) und New York (Carnegie Zankel Recital Hall). Seither folgten viele Solorezitale und Auftritte mit international renommierten Orchestern, so zum Beispiel mit dem Tschaikowsky-Konzert beim Dubrovnik Festival, mit Konzerten von Chopin, Schumann, Brahms, Liszt und Tschaikowsky im Münchner Herkulessaal und in der Alten Oper Frankfurt mit den Münchner Symphonikern.

Text: Katrin Unseld

Tickets sind ab sofort auf www.bigboxallgaeu.de, in der ticketBOX der bigBOX Allgäu, bei den bekannten Allgäu Ticket Vorverkaufsstellen oder telefonisch unter 0831 – 57055 33 erhältlich. Abonnements werden nur in der ticketBOX oder im AZ Service-Center Kempten (Bahnhofstraße) verkauft.

Die Tickets den Konzerten können einzeln oder im Abo erworben werden und sind vier Kategorien erhältlich: Kat. IV: 23,00 €, Kat. III: 33,00 €, Kat. II: 43,00 €, Kat. I: 53,00 €.

 


Anzeige