Kerry zu überraschendem Besuch in Bagdad eingetroffen

Bagdad – Inmitten der Krise um das Vorrücken der Isis-Kämpfer ist US-Außenminister John Kerry überraschend in die irakische Hauptstadt Bagdad gereist. Auf dem Programm von Kerry steht unter anderem ein Gespräch mit dem irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki. Kerry werde versuchen, den schiitischen Regierungschef des Irak davon zu überzeugen, auch die anderen Bevölkerungsgruppen in dem Land stärker in den politischen Prozess einzubinden.

„Der Minister wird die irakische Führung dazu drängen, so schnell wie möglich eine Regierung zu bilden, die die Interessen der Iraker vertritt“, sagte die Sprecherin des US-Außenministers, Jen Psaki. Der Vormarsch der islamistischen Kämpfer der Terrorgruppe „Islamischer Staat im Irak und in Syrien“ (Isis) hatte sich am Wochenende fortgesetzt. Die Isis-Kämpfer eroberten drei weitere Städte in der irakischen Provinz Anbar.

Über dts Nachrichtenagentur

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