Kempten – Zwei Mädchen täuschen sexuellen Übergriff vor

31-03-2014_oberallgaeu_haldenwang_bankueberfall_fahndung_spurensicherung_polizei_poeppel_groll_new-facts-eu20140331_0018

Völlig hysterisch erschienen am Freitag Abend, 16.05.2014, zwei 13 und 14 Jahre alte Mädchen, in Begleitung zweier 20 und 21 Jahre alten Männer, auf der Polizeiinspektion Kempten. Sie schilderten gegenüber den Beamten, dass sie von zwei Unbekannten in einen Lieferwagen gezerrt und zu einem Erholungsweiher in Sulzberg/Allgäu gefahren worden sein sollen. Dort hätten die beiden Unbekannten von den von den beiden Mädchen sexuelle Handlungen gefordert. Als sie dieser Aufforderung nicht nachgekommen seien, sei eine von ihnen mit dem Kopf unter Wasser gedrückt worden.
Danach hätten die Unbekannten von den Mädchen abgelassen und seien davongefahren. Die beiden Mädchen hätten ihre Freunde informiert, welche sie zur Polizei gebracht hätten. Dort wurden die Mädchen eingehender befragt und die Schilderung stellte sich recht bald als Räuberpistole heraus. Als Grund für die falsche Schilderung gaben die beiden Mädchen an, dass sie ihren Begleitern hätten imponieren wollen. Eines der Mädchen hat sich zur Bekräftigung der Geschichte sogar noch selbst nass gemacht.
Die 13-Jährige ist noch nicht strafmündig, die 14-Jährige hingegen erwartet nun ihrerseits ein Strafverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat. Beide Mädchen wurden im Anschluss an ihre Eltern übergeben.

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