Kempten – Ermittlungserfolg nach Überfall auf Goldschmiede – Festnahme

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Symbolbild

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Der Kemptener Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei gelang nach dem  bewaffneten Überfall auf einen Goldschmied am Donnerstagabend, 06.04.2017, die Ermittlung und Festnahme eines Tatverdächtigen. Dieser wird am Samstag wegen eines bereits vor der Tat bestehenden Untersuchungshaftbefehls dem Haftrichter vorgeführt.

Am Donnerstag gegen 17.50 Uhr betrat ein mit Sturmhaube maskierter Mann kurz vor Ladenschluss ein Goldschmiedegeschäft in der Altstadt. Unter Vorhalt einer Schusswaffe gelangte er an Schmuck und Bargeld und konnte die Geschäftsräume mitsamt Beute unerkannt wieder verlassen. Nachdem die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West über den Überfall informiert worden war, wurde eine Fahndung nach dem Unbekannten eingeleitet. An dieser waren neben einer Vielzahl von Beamten auch ein Polizeihubschrauber und Hundeführer eingebunden. Sie verlief jedoch zunächst ergebnislos.

Bereits kurz nach dem Überfall begann auch die Kripo Kempten mit ihren Ermittlungen, welche sie vom Kriminaldauerdienst übernommen hatte. Durch diese Ermittlungen gelang Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei die Identifizierung eines Tatverdächtigen, der sich heute Mittag von einem Taxi nach Friedrichshafen fahren ließ. Dort konnte er am Nachmittag von württembergischen Kriminalbeamten festgenommen werden.

Zum Zeitpunkt der Festnahme trug der 54-jährige Mann eine Schreckschusspistole, ein Klappmesser und mehrere hundert Euro Bargeld bei sich. Inwieweit es sich dabei um die Tatwaffe und um die Tatbeute handeln könnte ist ebenso noch Gegenstand der Ermittlungen, wie der Verbleib des geraubten Schmucks.
Bereits vor dem Überfall bestand gegen den Verdächtigen ein Untersuchungshaftbefehl der Kemptener Justiz wegen des dringenden Tatverdachts anderer Delikte. Aus diesem Grund wird der Mann morgen dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Kempten vorgeführt, der ihm diesen Haftbefehl eröffnen wird.

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