Kempten – Blutspur führt zur Cannabis-Aufzuchtanlage

images-5Am Sonntag Nachmittag, 21.09.2014, wurde die Polizei zu einer Ruhestörung in Kemptenngerufen die einen unerwarteten Ausgang nahm.

Der Verursacher war vom Mitteiler zuvor blutend im Treppenhaus gesehen worden, was frische Blutspuren auf dem Boden und an der Türe belegten. Da der Wohnungsinhaber nicht öffnete, sich aber nachweislich in der Wohnung aufhielt, stand im Raum, dass eine Gefahr für Leib oder Leben bestehen könnte. Aus diesem Grund wurde durch die Beamten die Wohnung des Betroffenen geöffnet.

Der Wohnungsinhaber konnte wohlauf mit einer Schnittwunde am Finger angetroffen werden, allerdings hatten die Beamten gleich nach dem Betreten Cannabisgeruch wahrgenommen. Tatsächlich fand sich in der Wohnung eine komplette Aufzuchtanlage für Betäubungsmittel. Spätestens jetzt war offensichtlich, warum der Mann die Wohnung zuvor nicht freiwillig den Polizeibeamten geöffnet hatte.

Die komplette Aufzuchtanlage sowie geringe Restmengen von Betäubungsmittel wurden sichergestellt. Den 38-Jährigen erwartet nun eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz. 

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