Kaufbeuren – Vier Fälle von Trickbetrug durch „Schockanruf“ – Die Polizei warnt

Lkrs. Ostallgäu/Kaufbeuren + 17.12.2013 + 13-2250

In Kaufbeuren wurden der Polizei am Dienstag, 16.12.2013, vier Fälle des sogenannten „Schockanruf“ bekannt.

polizisten-38Eine 50-jährige russische Migrantin aus Kaufbeuren erhielt am Dienstag, 16.12.2012, gegen 12.45 Uhr, einen Anruf eines Mannes in russischer Sprache, der mitteilte, dass ihr Sohn soeben bei einem Verkehrsunfall verletzt worden sei. Für die Behandlung im Krankenhaus würde sofort Bargeld benötigt, was in Russland wohl durchaus üblich sei. Die Frau wurde am Telefon beschäftigt, bis der Geldabholer an der Wohnungstüre klingelte. Etwa eine viertel Stunde später wurde ein Betrag von 5.000 Euro an eine männliche Person übergeben.
Täterbeschreibung: ca. 25 – 30 Jahre alt, schlank, trug graue Mütze mit Ohren, graue Jacke mit roten Ärmeln, blaue Jeans, weiße Sportschuhe, ohne Bart oder Brille , sprach kein russisch. Der Geldabholer verschwand unerkannt. Hinweise werden erbeten an die Kripo Kaufbeuren unter Telefon 08341/933-0.

 

Weitere Fälle in Kaufbeuren

In drei weiteren Fällen wurde am Nachmittag und frühen Abend des 16.12.2013 im Raum Kaufbeuren versucht, mit der gleichen Geschichte Bargeld zu ergaunern. Allerdings erkannten die Angerufenen den Trickbetrug und die Gespräche wurden beendet. Möglicherweise werden in unserer Region in den kommenden Tage weitere Versuche stattfinden, russisch sprechende Bürger mittels Schockanruf zu betrügen und zu einer Geldübergabe zu bewegen.

 

Die Polizei warnt

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West warnt in diesem Zusammenhang weiter vor diesen sogenannten „Schockanrufen“. Im Laufe des vergangenen Jahres kam es immer wieder zu versuchten Betrugshandlungen mit ähnlichem Ablauf. Verhaltenshinweise finden Sie in dem beigefügten Link in russischer und deutscher Sprache.

 

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