Kaufbeuren – Pkw-Brand wahrscheinlich technischer Defekt – Fahrer hat im Auto geschlafen

Lkrs. Ostallgäu/Kaufbeuren | 27.01.2012 | 12-0208

Feuerwehr-NachteinsatzVermutlich ein technischer Defekt an seinem Fahrzeug wurde einem 38-jährigen Mann aus dem Ostallgäu zum Verhängnis. Wie bereits berichtet hatte ein 19-jähriger Passant  Freitagmorgen, 27.01.2012, kurz nach 3 Uhr ein brennendes Fahrzeug in der ebenerdigen Parkfläche des Rathausparkhauses bemerkt. Nachdem er den Brand mitgeteilt hatte, versuchte er noch vergeblich das Feuer mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Bei seinem Löschversuch zog er sich eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Er wurde zur ärztlichen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und kann dieses voraussichtlich noch heute verlassen. Nachdem der Fahrzeugbrand von der Kaufbeurer Feuerwehr gelöscht worden war, wurde auf dem Beifahrersitz die Leiche einer männlichen Person entdeckt. Bei der Obduktion der zunächst unbekannten Person wurde festgestellt, dass diese an einer Rauchgasvergiftung verstorben ist. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen der Beamten der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren steht zwischenzeitlich fest, dass es sich bei dem Verstorbenen um einen 38-jährigen Mann aus dem Ostallgäu handelt.

Dieser hatte gegen 22 Uhr seine Wohnung verlassen und zu einem bisher unbekannten Zeitpunkt vor 1 Uhr das Fahrzeug in dem Parkhaus abgestellt um vermutlich darin zu übernachten. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen des Sachverständiger des Bayerischen Landeskriminalamtes, der zur Klärung der Brandursache  hinzugezogen worden ist, wird davon ausgegangen, dass der Wagen aufgrund eines technischen Defekts zu brennen begonnen hat. Zum derzeitigen Zeitpunkt liegen keine Anhaltspunkte für eine fahrlässige- oder vorsätzliche Brandstiftung sowie eine Beteiligung Dritter an dem Vorfall vor. Die Schadenshöhe an dem Parkhaus ist derzeit unbekannt. An dem 12 Jahre alten BMW entstand Totalschaden.

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