Kaufbeuren – DNA-Treffer führt zur Klärung einer Einbruchsserie

Symbolbild

Der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren ist es durch intensiv geführte Ermittlungen gelungen eine Einbruchsserie vom September letzten Jahres zu klären.

Am Wochenende vom 26. auf 27.09.2015 wurde in einen Metzgereibetrieb in Obergermaringen, Lkrs. Ostallgäu, eingebrochen. Die Täter hebelten mehrere Türen des Betriebs auf und öffneten einen Tresor mit einem Trennschleifer. Dabei erbeuteten sie einen dreistelligen Bargeldbetrag. Der entstandene Sachschaden an Türen und Tresor betrug etwa 5.000 Euro. Vermutlich wurden die Täter gestört, denn sie ließen am Tatort verschiedene Gegenstände zurück. Die daran gesicherten DNA-Spuren führten zu einem Treffer in einer DNA-Datei der Polizei. Bei einem der Täter handelt es sich um einen 39-jährigen Mann aus Bosnien mit derzeit unbekanntem Aufenthalt. Dieser Täter wurde in der Vergangenheit von der Polizei im gesamten Bundesgebiet schon öfters ermittelt als Verdächtiger aus diesem Deliktsbereich. Darunter befanden sich auch Einbruchdiebstähle mit Tresorflexen. Zwischenzeitlich wird nach diesem Täter europaweit mit einem Haftbefehl gefahndet.

Aufgrund des Tatzeitraums und der typischen Merkmale bei der Begehungsweise der Straftat („modus operandi“) sieht die Kriminalpolizei Kaufbeuren einen Tatzusammenhang zu zwei weiteren Einbrüchen in der näheren Umgebung. So wurde am gleichen Wochenende auch in einen Metzgereibetrieb in Zadels bei Ronsberg eingebrochen sowie sämtliche Schränke aufgebrochen und durchwühlt. Aus einem Büroraum wurde ein Tresor aus einem Schrank herausgebrochen und in einer daneben liegenden Halle aufgeflext. Die Täter erbeuteten ebenfalls einen dreistelligen Bargeldbetrag. Der entstandene Sachschaden an Türen und Tresor betrug etwa 7.000 Euro.

Beim dritten Fall zu dieser Serie wurde am gleichen Wochenende die Stahlaußentüre einer Kranfirma in Pforzen aufgehebelt. Im Gebäudeinnern wurden weitere Stahltüren aufgehebelt und aus einem aufgeflexten Tresor ein dreistelliger Bargeldbetrag entwendet. Der entstandene Sachschaden ist mit etwa 8.000 Euro auch hier deutlich höher als die Beute.