Kaufbeuren – Bagger erwischt Gasleitung – Gasaustritt

Lkrs. Ostallgäu/Kaufbeuren | 30.07.2011 | 11-656

11-656-9Samstag, 30.07.2011, gegen 15.10 Uhr, meldete sich ein Baggerfahrer bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums-Schwaben Süd/West, dass er gerade bei seiner Arbeit eine Gasleitung verletzt hat und Stadtgas aus dem Leck austritt.

Umgehend wurde die Freiwillige Feuerwehr Kaufbeuren und die Stadtteilfeuerwehr Neugablonz alarmiert. Ebenso wurde der Einsatzleiter Rettungsdienst (OrgL), zwei Rettungswagen und ein Notarzt zur Unglücksstelle verständigt. Zusätzlich wurde der Notdienst der Erdgas-Schwaben kontaktiert.

Die Lage stelle sich so dar, dass ein Baggerfahrer bei routinemäßigen Arbeiten eine Erdgaszuleitung zu einem Einfamilienhaus verletzt hatte und aus dem Leck Gas ausströmte. An der Einsatzstelle herrschte Explosionsgefahr.

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst begannen die Einsatzstelle großräumig abzusperren und räumten sieben angrenzende Wohnhäuser mit ca. 20 Bewohnern. Die Feuerwehr Kaufbeuren prüfte mit dem Explosionsmessgerät die akute Gefahr an der Einsatzstelle. Ein technischer Mitarbeiter der Erdgas-Schwaben sperrte die Gaszufuhr bis zu Leckage. Nachdem kein weiteres Gas mehr an dem Leck austreten konnte und die Explosionsmessungen Entwarnung gaben, konnte die Einsatzstelle wieder freigegeben werden. Dies war gegen 16.20 Uhr.

 

Im Einsatz waren 25 Polizeibeamte der Polizeiinspektion Kaufbeuren und aus anderen Inspektionen des Polizeipräsidiums Schwaben-Süd/West, unter der Leitung von Herrn PHK Peitz. 45 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kaufbeuren. Zwei Fachberater des Technischen Hilfswerks Kaufbeuren. Weiter waren im Einsatz eine Schnelleinsatzgruppe „Behandlung“, eine Schnelleinsatzgruppe „Betreuung“, die Sanitätseinsatzleitung, Rettungsdienst und Notarzt – insgesamt 45 Helfer.

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