Jettingen-Scheppach – Gefahrgutverpackung schlägt Leck in Speditionsanlage

Lkrs. Günzburg/Jettingen-Scheppach + 12.04.2013+ 13-0677

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Beim Verladen auf dem Firmengelände einer Spedition, in der Dieselstraße in Jettingen-Scheppach, Lkrs. Günzburg, wurde am Freitagabend, 12.04.2013, gegen ca. 23.30 Uhr, ein 200-Liter-Fass mit Lösungsmittel beschädigt. Von dem Stoff ist dabei eine geringe Menge in einer Halle ausgetreten.


Das Lösungsmittel ist als giftig, ätzend und leichtbrennbar deklariert. Darum wurde neben dem Rettungsdienst und der Polizei zunächst die Feuerwehr Jettingen alarmiert. Vor Ort stellte sich dann der Vorfall als Umfangreicher dar, worauf weitere Einsatzkräfte zur Unglücksstelle gerufen wurden. Bei dem Vorfall sind fünf Personen mit dem Stoff direkt in Berührung gekommen und wurden darum durch den Rettungsdienst vorsorglich untersucht. Den Einsatzkräften der Feuerwehr gelang es unter Chemiekalienvollschutzanzügen den Austritt des Lösungsmittels zu stoppen. Durch den vorherrschenden Wind wurden die freigesetzten Dämpfe gleich verwirbelt und somit wirkungsvoll verdünnt.

Von der Feuerwehr wurde ein sogenanntes Überfass herbei geschafft, in dass der beschädigte Behälter eingebracht wurde. Nach dem Einsatz der Chemieschutzanzüge mussten diese Dekontaminiert werden, d.h. von dem ausgetretenen Produkt gereinigt werden.Von der Kreisbrandinspektion Günzburg war der Fachberater-Gefahrgut, Albert Müller, vor Ort und unterstützte den Einsatz.

Die Einsatzstelle wurde von der Feuerwehr und Polizei im Umkreis von ca. 500 m abgesperrt. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich eine Diskothek, die aber an diesem Abend glücklicherweise nicht geöffnet hatte.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Jettingen, Günzburg und der ABC-Zug aus Ichenhausen. Der Rettungsdienst war mit Notarzt, Rettungswagen und Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort.


Foto: Obeser


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