Israelischer Zivilist durch Rakete getötet

Jerusalem – Erstmals seit Beginn der erneuten gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas vor gut einer Woche ist ein Isreali durch eine Rakete aus dem Gazastreifen getötet worden. Der Mann habe sich an der Versorgung von Soldaten in der Nähe der Grenze zum Gazastreifen beteiligt, berichtet die Zeitung „Jerusalem Post“ auf ihrer Internetseite. Israel wurde seit dem Beginn der militärischen Auseinandersetzungen von Hunderten Raketen getroffen, konnte jedoch mithilfe seiner Abwehrsysteme bisher Todesopfer vermeiden.

Im Gazastreifen fielen palästinensischen Angaben zufolge jedoch fast 200 Menschen den israelischen Luftangriffen zum Opfer. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigte unterdessen an, das Vorgehen gegen die Hamas verschärfen zu wollen, nachdem diese einen Vermittlungsvorschlag der ägyptischen Regierung abgelehnt hatte. Israel werde jedem schaden, der israelischen Bürgern schade, so Netanjahu. Außenminister Frank-Walter Steinmeier rief die Palästinenser dazu auf, den Raketenbeschuss auf Israel sofort einzustellen. Zugleich sagte er dem Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas 500.000 Euro Soforthilfe für notleidende Zivilisten im Gazastreifen zu.

Über dts Nachrichtenagentur

Anzeige