Isny – Feuerwehr übt unter realistischen Bedingungen – schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmten Verletzten

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Foto: Pöppel

Am Montagabend, 06.11.2017, kurz nach 19.30 Uhr, die Meldung für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Isny im Allgäu, „schwerer Verkehrsunfall bei Isny, mehrere Fahrzeuge beteiligt, zwei Personen eingeklemmt“. Feuerwehr und DRK fahren zum Übungsort und sehen schon beim Eintreffen, dass keine leichte Aufgabe werden wird, aber sie muss gemeistert werden. Der Feuerwehreinsatzleiter sichtet und teilt die Kräfte entsprechend ein. Drei Schwerpunkte hatte die Übung – ein Pkw war unter einen landwirtschaftlichen Anhänger geraten, eine Person war in dem Pkw eingeklemmt. Die zweite Station, Fronaltzusammenstoß zweier Pkw, wobei ein Fahrzeug teilweise auf dem anderen Stand und mehrere Verletzte zu beklagen waren. Die dritte Aufgabe war, dafür zu sorgen, dass die auslaufenden Betriebsmittel nicht in die Kanalisation gelangen.

Scheinwerfer wurden aufgebaut, unterstützt von der Drehleiter mit einem Beleuchtungssatz. Sanitäter und Notarzt versorgen die Verletzten. Gruppenführer und Rettungsdienst sprechen sich über die Art der Rettung der Personen ab. Derweilen wird das hydraulische Rettungsgerät in Stellung gebracht – Schere, Spreizer und Rettungszylinder. Fahrzeuge müssen abgestüzt und gesichert werden, teilweise müssen sie angehoben werden.

Bei der Übung zeigten die Einsatzkräfte, dass sie in der Lage sind auch solche Großschadenslagen abzuarbeiten und den Betroffenen eine professionelle und schnelle Hilfe zu leisten. Im Ernstfall würde bei einem solchen Ereignis auch Unterstützung von anderen Feuerwehren anfahren. Die Kräfte der Feuerwehr Isny konnten am Montagabend unter realistischen Einsatzbedingungen üben und das angeeignete Wissen anwenden. Auch hier muss daraufhingewiesen werden – diese Feuerwehrleute machen ihren Job ehrenamtlich und sind sieben Tage die Woche, 24 Stunden, für die Allgemeinheit einsatzbereit.