Iris Berben für Veränderungen in der Filmbranche

Iris Berben, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Iris Berben, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Die Schauspielerin Iris Berben plädiert in einem Beitrag im „ZeitMagazin“ für Veränderungen in der Filmbranche: Sie fordert unter anderem Frauenquoten in der Regie, den Schutz des geistigen und kreativen Eigentums, Gagen, die nicht unterschiedlich sein sollten zwischen Schauspielern und Schauspielerinnen und das Bewahren der Arthouse-Kinos. Auch störten die „Rechenmaschinen in manchen Köpfen“ und „die jährlichen Auseinandersetzungen mit der Politik um Gelder des DFFF und so vieles mehr“. Berben, Präsidentin der Deutschen Filmakademie, ergänzt: „So wie sie jahrzehntelang funktioniert hat, wird es nicht mehr weitergehen.“

Man müsse sich einigen Fragen stellen: „Wie gehen wir mit der Digitalisierung um? Wie erreichen wir jüngere Zuschauer, die nicht mehr ins Kino gehen? Das Fernsehen experimentiert bereits, man stellt beispielsweise Serien ins Internet, noch bevor sie ausgestrahlt werden. Was bedeutet das für uns im Film?“

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