Irak: Mindestens 30 Soldaten bei Angriff auf Grenzposten getötet

Bagdad – Im Irak sind bei einem Angriff auf einen Grenzposten an der Grenze zu Syrien mindestens 30 irakische Soldaten ums Leben gekommen. Kämpfer der Terrororganisation „Islamischer Staat im Irak und in Syrien“ (Isis) hätten nach Gefechten mit der irakischen Armee am Freitag den Grenzposten etwa 300 Kilometer westlich von Bagdad besetzt, erklärte ein Militärsprecher am Samstag. Am Donnerstag hatten die USA sich zu gezielten Militärschlägen im Irak bereit erklärt.

Isis-Kämpfer hatten in der vergangenen Woche in einer Blitzoffensive die Stadt Mossul und die umliegende Provinz sowie Teile der angrenzenden Provinzen in ihre Gewalt gebracht. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass seit dem Beginn des Isis-Vormarschs rund eine Million Menschen vor den Kämpfen geflohen sind.

Über dts Nachrichtenagentur

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