Indien fürchtet schwere Flutwelle nach Flussblockade in Nepal

Kathmandu – Nach dem ein Erdrutsch einen Fluss in Nepal aufgestaut hat, haben indische Behörden mit der Evakuierung umliegender Bezirke begonnen. Rund 44.000 Menschen in sieben Bezirken seien bereits evakuiert worden, berichtet die „Times of India“. Ein unkontrollierter Bruch der Barriere könne bis zu 400.000 Menschen betreffen.

Es wurden 117 Flüchtlingslager eingerichtet. Der Erdrutsch hatte am Samstag in Nepal ein Dorf zerstört und neun Bewohner getötet, dabei auch den Lauf des Sunkoshi blockiert. Mehr als 150 Menschen werden noch vermisst. Die nepalesischen Behörden versuchen, mit kontrollierten Sprengungen eine Flutwelle zu verhindern. Die Wasserstände hatten bereits am Samstagabend bedrohliche Ausmaße erreicht.

Über dts Nachrichtenagentur

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