Immenstadt | Angestellter unterschlägt bei seinem Arbeitgeber Maschinenbauteile und verkauft sie im Internet – Schaden rund 123 000 Euro

Foto: Polizei

Ein Angestellter wurde von der Immenstädter Polizei überführt, wie er im großen Maße seinen Arbeitgeber bestahl und die Gegenstände im Internet verkaufte. Es entstand ein Schaden von über 120.000 Euro.

Ende Juni fiel im Betrieb auf, dass es zu einem großen Fehlbestand bei den gelagerten Teilen, wie beispielsweise Sensoren, Kabelschlitten und andere hochwertige Bauteile für Maschinen kam. Eigenrecherchen verdichteten die Vermutung, dass ein Angestellter diese gestohlen hatte und auf einem Onlineverkaufsportal zum Kauf anbot. Mit dieser suchte die bestohlene Firma die Polizei in Immenstadt auf und meldete die Vermutung.

Die Ermittlungen der Beamten führten tatsächlich zu einem Angestellten der Firma. Als dieser mit dem Verdacht konfrontiert wurde, gab er sich auch aufgrund der Beweislast geständig.
In der Wohnung des 33-Jährigen konnten Teile im Einkaufswert von rund 31.000 Euro sichergestellt werden, die bereits teilweise zum Verkauf vorbereitet waren.

Es stellte sich im Zuge der weiteren Ermittlungen heraus, dass der im Landkreis Oberallgäu wohnhafte Mann seit Oktober 2017 über 700 Verkäufe getätigt hatte; immer mit entwendeten Gegenständen aus der Firma seines Arbeitgebers. Dabei erzielte er einen Erlös von rund 17.300 Euro.

Der tatsächliche Verlust aber für die Firma – alleine für die bereits verkauften Teile – dürfte bei über 91.800 Euro liegen, so dass dem Arbeitgeber ein Schaden von etwa 122.800 Euro entstanden ist.